Zwei verletzte Feuerwehrleute bei Kellerbrand

07.01.2026 – Bei einem intensiven Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Homburg (SL) wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Die Brandintensität war so intensiv, dass sie trotz vollständiger & richtig angelegter PSA leichte Verbrennungen erlitten.

Quelle: Feuerwehr Homburg

Lage

Die Feuerwehr Homburg wurden in den Abendstunden zu einem Kellerbrand in ein Mehrfamilienhaus alarmiert. Bereits 5 Minuten nach eingehen des Alarms, waren bereits erste Kräfte vor Ort & leiteten Maßnahmen ein.

Die ersten Kräfte standen vor einem nicht alltäglichen Bild. Das Treppenhaus war vollständig verraucht – aus diversen Fenstern drang Rauch – mehrere Personen machten auf sich aufmerksam.

Insgesamt rettete die Feuerwehr 39 Personen über Leitern – 24 davon über die Drehleiter, weitere 15 über eine Steckleiter.

Parallel dazu waren Trupps im Innenangriff eingesetzt, die den Kellerbrand lokalisieren & diesen mit handgeführten Strahlrohren bekämpfen sollten.

Bei den intensiven Löscharbeiten wurden zwei Angehörige der Feuerwehr verletzt. Trotz vollständig & richtig angelegter PSA, erlitten sie leichte Verbrennungen & mussten ambulant behandelt werden. Insgesamt wurden 4 komplette Garnituren PSA vollständig zerstört.

Insgesamt kamen 18 Atemschutzgeräte zum Einsatz – besonders die intensiven Nachlöscharbeiten waren personal- & materialintensiv. Mit Hilfe von Schaufeln musste das verschmolzene Brandgut mehrere Kellerabteile durch kniehohen Löschschaum & Wasser befördert werden.

Insgesamt waren in Spitze bis zu 100 Feuerwehrleute & diverse Einheiten von Rettungsdienst & THW im Einsatz.

Innenangriff

Definition

ist das Vordringen der Einsatzkräfte im Inneren, z. B. von Gebäuden und Anlagen, um dort das Löschmittel aufzubringen. Er ist die wirksamste Angriffsart der Feuerwehr zur Brandbekämpfung.

Bildquelle: Dräger AG

Erläuterung

Beim Innenangriff bestehen Gefahren für den Menschen, z. B. durch Sauerstoffmangel, Atemgifte und andere Schadstoffe sowie schädigende Energien wie Radioaktivität und Wärmestrahlung.

Zur Kompensierung dieser Gefahren nutzen die Einsatzkräfte ihre Persönliche Schutzausrüstung, z. B. umluftunabhängigen Atemschutz und einsatztaktisch richtiges Vorgehen.