Instandhaltung – Reinigung

Definition

die Instandhaltung eines Atemschutzgerätes nach dem Einsatz beginnt in der Atemschutzgerätewerkstatt und dort immer mit einer Reinigung mit nachfolgender Desinfektion des Gerätes.

Erläuterung

Bei der Reinigung werden alle Teile (Gummi, Kunststoff und Metall) gründlich, nach Herstellervorschrift und mit dem vom Hersteller empfohlenen Reinigungsmitteln gesäubert.

Metallkleinteile lassen sich auch effektiv im Ultraschallbad reinigen.

Bildquelle: Dräger AG

Reinigungsmittel

Definition

sind Tenside enthaltende Stoffe in meist flüssiger Form, die Benetzen, Emulgieren und Waschen können.

Bildquelle: Dräger AG


Erläuterung

Im Atemschutz verwendet man Reinigungsmittel zur Reinigung benutzter Ausrüstung und Geräte, z. B. von Vollmasken nach einem Feuerwehreinsatz. Dabei benutzte Mittel müssen neben der reinigenden Wirkung auch materialverträglich sein. Dafür empfehlen die Hersteller der Atemschutzgeräte in den Bedienungsanleitungen entsprechende Mittel.

Zur Aufrechterhaltung der Produkthaftung der Hersteller von Atemschutzgeräten müssen Empfehlungen zu Art und Anwendung von Waschmitteln unbedingt beachtet werden.

Reinigung

Definition

Säuberung von Oberflächen nach vorgegebenen Anweisungen, z. B. Bedienungsanweisungen.

Erläuterung

Im Atem– und Körperschutz sichert die Reinigung den Erfolg der nachfolgenden Desinfektion, in dem sie sich vor allem auf die Beseitigung von Kontamination der Reste von Rückständen aus dem Einsatz und Beseitigung von Rückständen aus Ausatemluft, Speichel, Sekreten, Blut oder anderen Körperflüssigkeiten konzentriert.

Bildquelle: Dräger AG

Ultraschall-Reinigungsgerät

Definition

Reinigungsgerät für stark verschmutzte Teile

Erläuterung

Bei einem Ultraschallreinigungsgerät wird ein hochfrequenter Schall (Ultraschall) in eine Re­i­­nigungslösung aus Wasser und Reinigungsmittel eingeleitet. Es entstehen abwechselnd hohe und niedrige Druckwellen, die sich mehrere zehntausendmal pro Sekunde abwechseln. Diese Druck­wellen rufen Kavitation hervor, d.h. mikroskopisch kleine Luftbläschen, die sofort implodieren. Bei weichen Oberflächen, z. B. bei Maskenkörpern von Vollmasken, kann das materialschädigend wirken.

Bildquelle: Dräger AG