
Definition
Produkt – mit Ausnahme von Antibiotika-, das wegen seiner antiseptischen Wirkung eingesetzt wird.
Bildquelle: Dräger AG

Produkt – mit Ausnahme von Antibiotika-, das wegen seiner antiseptischen Wirkung eingesetzt wird.
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Aufbringen eines Antiseptikums auf lebendes Gewebe, wodurch eine Wirkung auf struktureller Ebene bzw. der Ebene des Stoffwechsels von Mikroorganismen ausgelöst wird und dies in einem Grad, der als angemessen angesehen wird, um eine Infizierung dieser Gewebe vorzubeugen und/oder diese zu begrenzen und/oder diese zu behandeln.
Nach Maßgabe des Europäischen Komitees für Normung (CEN/TC ), welches diese Fragen behandelt, ist der Begriff Antisepsis auf die Fälle zu beschränken, in denen diese Maßnahme auf die Behandlung einer bereits festgestellten Infektion abzielt, wobei der Begriff Desinfektion eine Maßnahme bezeichnet, welche die Vorbeugung einer Infektion zum Ziel hat. Dementsprechend spricht man von einer Desinfektion gesunder Haut und Händedesinfektion, aber von der antiseptischen Behandlung einer Wunde.

ist das Endprodukt bei der Oxidation von Kohlenstoff. CO2 unterhält selbst nicht die Verbrennung, es eignet sich als Löschmittel.
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Kohlenstoffdioxid ist ein nicht brennbares farb- und geruchloses Gas. Es ist schwerer als Luft, sinkt nach unten, reichert sich am Boden an und kann in angrenzende Bereiche fließen.
Ab einer Konzentration von 5 Vol-% ist mit Gesundheitsschäden zu rechnen, ab 8 Vol-% besteht Lebensgefahr!
| Umrechnungsfaktor (bei 20°C und 1013 mbar) | 1ml/m3 = 1,83/m3 |
| Sublimationspunkt | -78,5°C |
| Relative Gasdichte bezogen auf trockene Luft | 1,53 |
| Dampfdruck bei 20°C (30°C) | 57,3 bar (72,1 bar) |
| Molmasse | 44,01 g/mol |
dient dazu, Anwesende im Gebäude vorübergehend solange sicher unterzubringen, bis entweder das Ereignis vorbei ist oder die Aufforderung zur Evakuierung gegeben wird.
Die Entscheidung darüber kann bei der Feuerwehr oder Polizeieinsatzleitung liegen. Der sichere Ort im Gebäude soll grundsätzlich nicht im Kellergeschoss liegen.

ist ein Bereich, in dem Personen vorübergehend vor einer unmittelbaren Gefahr für Leben und Gesundheit geschützt sind.
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Als sichere Bereiche gelten z.B. benachbarte Brandabschnitte oder nach dem Bauordnungsrecht notwendige Treppenräume bzw. Ausgänge ins Freie.

wird vom Unternehmer/in bestellt und haben gemäß dem Arbeitssicherheitgesetz die Aufgabe, diese beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen.
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beinhaltet die Überprüfung, ob die festgelegten Maßnahmen in geeigneter Weise umgesetzt worden sind und die Gefährdung beseitigt oder minimiert wurde.

ist eine konkrete Handlung, Anweisung oder Regelung zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit.
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Handlungshilfen der Unfallverhütungsträger unterstützen Betriebe bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und zur Erfüllung der Dokumentationspflicht. Sie können sowohl in beschreibender als auch in Form von Listen oder Tabellen vorliegen.
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Gefährdungen lassen sich in Gruppen zusammenfassen. Dazu steht die nachfolgende Systematik von Gefährdungs- und Belastungsfaktoren zur Verfügung.
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Erläuterung

Die Dokumentation nach §6 ArbSchG enthält das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes sowie des Ergebnis ihrer Überprüfung.
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dient dem Warnen der anwesenden Personen sowie dem Herbeirufen von Hilfe, z.B Sicherheitspersonal, Feuerwehr.
Sie kann mündlich, akustisch oder auch optisch erfolgen. Automatische Alarmeinrichtungen sind entsprechend dem Arbeitschutzgesetz als technische Maßnahme zu bevorzugen.

sind Standorte, bauliche Anlagen, Gegenstände, Boden, Wasser, Luft und dergleichen, die über eine gesundheitlich unbedenkliche Grundbelastung hinaus mit Gefahrstoffen oder biologischen Arbeitstoffen verunreinigt sind.
im Sinne dieser DGUV I bezeichnet die Beschaffung von Arbeitsmitteln, die der Unternehmer oder die Unternehmerin den Beschäftigten zur Verwendung bei der Arbeit zur Verfügung stellen möchte.
sind gemäß DGUV I 201-004 Filteranlagen und Atem-Druckluft-Anlagen

sind aus Druckluftflaschen, Leitungen und Armaturen oder aus Leitungen und Armaturen bestehende Einrichtungen, mit denen Atemluft der Fahrerkabine zugeführt wird.
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Atem-Druckluft-Anlagen und zugehörige Füllanlagen unterliegen den Bestimmungen der Betriebssicherheitsverordnung und der 14.Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz. Atemluft siehe DIN EN 12021 „Atemschutzgeräte – Druckgase für Atemschutzgeräte“

Einrichtungen, mit denen Atemluft oder Umluft durch Filter von gesundheitsgefährlichen Stoffen gereinigt und durch Gebläse der Fahrerkabine als Atemluft zugeführt wird.
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ist die Eignung eines Atemschutzgerätes für eine konkrete Benutzung unter Berücksichtigung der Eigenschaften der atemschutzgerätetragenden Person, der Tätigkeit und der Arbeitsschwere.
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eines Atemschutzgerätes ist der numerische Grad des Atemschutzes, der einem Atemschutzgerät zum Zwecke der Auswahl zugewiesen wird und den atemschutzgerättragenden Personen erwartungsgemäß bei bestimmungsgemäßen Gebrauch zur Verfügung steht. Mit zunehmendem Zahlenwert steigt der Schutz, den das Atemschutzgerät bietet.
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ist die numerische Bezeichnung von PC1 bis PC6 für ein Atemschutzgerät basierend auf Laborprüfungen. Mit zunehmender Schutzklasse steigt der Schutz, den das Atemschutzgerät bietet.
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sind Gefahrstoffe laut Gefahrstoffverordnung und radioaktive Stoffe, soweit sie als Gase, Dämpfe oder luftgetragene Partikel vorliegen.
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stützt sich auf die sensorische Fähigkeit einer Person einen Prüfstoff zu erkennen, z.B. durch Riechen oder Schmecken, um die Anpassung des Atemanschlusses zu beurteilen.
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stützt sich auf die messtechnische Erfassung einer Leckage durch ein Prüfgerät, um die Anpassung des Atemanschlusses zu beurteilen.
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liegt nur teilweise oder gar nicht an der Haut an und bildet keine Dichtlinie.
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sind Atemschutzgeräte, die in ihrem Filtermodus in unterschiedlicher Funktion betrieben werden können.
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Gebläsefiltergerät „eingeschaltet“ oder „ausgeschaltet“

Sind Atemschutzgeräte, die in ihrem atemgasliefernden Modus in unterschiedlicher Funktion betrieben werden können.
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Umschaltung von Schlauch- auf Druckgasflaschenversorgung

besteht aus verschiedenen eigenständigen persönlichen Schutzausrüstungen, die gemeinsam gebraucht werden und bei denen eine funktionseinschränkende Wechselwirkung möglich sein kann.
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sind Atemschutzgeräte, die entweder im filtrierenden Betriebsmodus oder im atemgasliefernden Betriebsmodus betrieben werden können.
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Behältergerät mit Umschaltung auf Filterbetrieb

ist eine PSA, bei der verschiedene Schutzziele in der Weise erfüllt werden, dass sie keine funktionseingeschränkte Wechselwirkung erzeugt und ein geprüftes und zertifiziertes System bildet.
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Masken-Helm-Kombinationen in Verbindung mit Pressluftatmer (Atemschutz/Kopfschutz); Atemschutzgerät für Strahlarbeiten (Atemschutz/Gesichtschutz; ggfs. Kopfschutz)

ist die Konzentration eines Schadstoffes in der Umgebungsatmosphäre, ab welcher sofortige Gefahr für Leben und Gesundheit besteht.
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