Kategorie: Lexikon R

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Erläuterung Rettungstaschen zählen nicht zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Für sie existiert keine separate Normung. Renommierte Hersteller wie Dräger Safety haben ihre Rettungstasche aber entsprechend zertifizieren lassen. Beispiel für eine Rettungstasche ist das “Rescue Pack System RPS 3500”. Etwa 10.000 Stück sind davon im Einsatz. Es besteht aus: 1 Druckminderer mit integrierter Warnpfeife und Manometer, Druckminderer …

März 11, 2021

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Erläuterung Dabei wird der Prüfling einer Vibrationsbelastung ausgesetzt, die das Tragen und Transportieren eines Atemschutzgerätes simuliert. Im Anschluss an den Rütteltest werden Funktionskontrollen am Prüfling durchgeführt, um eine schädigende Auswirkung des Tragens und Transportierens für einen bestimmungsgemäßen Gebrauch auszuschließen.

Mai 29, 2020

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Erläuterung Rückzugsignale können den Rückzug planmäßig einleiten oder bei Unregelmäßigkeiten oder gefährlichen Lageveränderungen auf den sofort erforderlichen Rückzug hinweisen. Sie sollen bei einer Lageänderung auch unter schwierigen Verhältnissen eine schnelle Räumung des gefährdeten Bereichs sichern. Rückzugsignale müssen klar sein und eindeutig vereinbart sein. Bei Rückzugssignal/ -warnung oder -befehl ist sofortiger Rückzug aus dem Gefahrenbereich wichtig.

Mai 29, 2020

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Definition Ist der Weg, den der Trupp Atemschutzgeräteträger aus dem Gefahrenbereich heraus nimmt. Der Trupp muss seinen Rückweg, auch Rückzug, rechtzeitig antreten und ausreichend sichern. Bildquelle: Dräger AG Erläuterung Der Rückweg lässt sich gegen mögliche Gefahren der Einsatzstelle wie Brandeinwirkungen durch Flammen und Hitze, Ein- und Absturz sowie Gefahrstoffeinwirkungen sichern, z. B. durch eine Schlauchleitung, …

Mai 29, 2020

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Erläuterung Moderne Pressluftatmer verfügen über ein Tragegestell, das dem Atemschutzgeräteträger ergonomisch geformt in Zusammenhang mit drehbarem Beckengurt, breiten Schultergurten und leicht bedienbaren Schnellverschlüssen ein Höchstmaß an Tragekonform bietet. Selbst bei schwierigen Einsatzbedingungen sichern so ausgestattete Rückentrageplatten stets den erforderlichen Sitz des Pressluftatmers am Körper des Atemschutzgeräteträgers. Die in der Rückentrageplatte integrierten Hoch- und Mitteldruckleitungen des …

Mai 29, 2020

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Erläuterung Bei Regenerationsgeräten atmet der Atemschutzgeräteträger durch seinen Atemanschluss in das Gerät aus. Das Kohlenstoffdioxid (CO2) seiner Ausatemluft strömt zu nächst in einen Absorber. Um zu vermeiden, dass sich das ausgeatmete CO2 im Kreislauf auf unphysiologische Werte anreichert, ist in ist in dem Absorber ein Absorptionsmittel vorhanden, das das CO2 dem Atemkreislauf entzieht. Absorptionsmittel bestehen …

Mai 29, 2020

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In diesen Anlagen lassen sich folgende Lernziele verfolgen: Aussehen von Feuer kennenlernen und die Entwicklung des Feuers und der Rauchschichten beobachten Wirkung der Entrauchung vermittelt bekommen Brandphasenverlauf erkennen Üben der korrekte Löschtaktik Erkennen der Leistungsfähigkeit der Schutzkleidung psychische und physische Belastungen verspüren Vorgehen unter realistischen Bedingungen trainieren Erkennen und Bekämpfen lernen der besonderen Gefahren bei …

Mai 29, 2020

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Erläuterung Rohrübungsanlagen sind zum Üben von Einsätzen unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) konzipiert. In ihnen lassen sich Einsätze in Anlagen und Bereichen wie Tankwagen, Kesselwagen, Rohrleitungsbrücken und Kanaleinstiegen üben. Optimal ausgerüstet sollten die Rohrübungsanlagen ausgerüstet sein mit Rohranschlüsse nach DIN, Gasuhr und elektronischem Schaltkasten. Lassen sich die Anlagen mit Druckluft oder Wasser befüllen, können Leckagen in den …

April 16, 2020

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Erläuterung Die Risikobewertung beurteilt auf der Basis einer Risikoanalyse, ob das Risiko, das z.B. von einer Einsatzsituation der Feuerwehr ausgeht, unter den gegebenen Bedingungen am Einsatzort akzeptabel und eventuelle Restrisiken vertretbar sind. Die Bewertung erfolgt hierbei als Teil des Risikomanagements des Einsatzleiters.

April 16, 2020

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Erläuterung Entsprechend Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) § 3 und DGUV I 205-021 “Leitfaden zur Erstellung einer Gefahrenbeurteilung im Feuerwehrdienst“ umfasst die Risikoanalyse nach durchgeführter Gefährdungsermittlung die Risikoermittlung, Häufigkeitsabschätzung und Wahrscheinlichkeit des Eintreffens einer Gefährdung. Davon wird Risiko R folgendermaßen abgeleitet: R = W*F R: RisikoW: Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens der Person mit der GefährdungF: Schweregrad der Folgen der …

April 16, 2020

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April 16, 2020

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Erläuterung Spezielle Füllungen geben dem Modell das realistische Gewicht und vermitteln zusammen mit der hohen Elastizität des Kunststoffes den Eindruck menschlichen Gewebes. Das Modell ist in den Gelenken voll beweglich. Größe: 162 cm, Gewichte: 48, 70, 80 kg Spezielle Ausführungen sind die brennbare Rettungspuppe und die Rettungspuppe mit unterschiedlichen Wärmeimitaten.

April 16, 2020

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Erläuterung Seitliche Griffe an der Rettungsmulde dienen zum Tragen, Gurte zum Ziehen; die Anschrägungen am Boden helfen beim Ziehen über Hindernisse. Die verunfallte Einsatzkraft wird in die Mulde gelegt und dort fest geschnallt. Der Sicherheitstrupp zieht bzw. trägt die Mulde in einen sicheren Bereich.

April 16, 2020

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Erläuterung Rettungsmesser ähneln einem Tauchermesser. Mit ihnen kann man sich oder andere zu Rettende von Leinen, aus Chemikalienschutzanzügen o.ä. befreien. Rettungsmesser oder Rettungsschere sind so zu tragen, dass sie für den Atemschutzgeräteträger im Einsatz möglichst gut erreichbar sind. Eine Befestigung an Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) darf nicht deren Zulassung verletzen. Im Zweifelsfall ist der Hersteller der …

April 16, 2020

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Erläuterung Die vier Hilfeleistungen bei einem Notfall: Sofortmaßnahmen –> weitere Maßnahmen –> Rettungsdienst –>Krankenhaus sollen ineinander greifen wie die Glieder einer Kette. So lässt sich erreichen, dass die notwendige Hilfe innerhalb kürzester Zeit sachgerecht zur Wirkung und der Verletzte schnell in ärztliche Behandlung kommt.

April 16, 2020

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Erläuterung Das Rettungsgerät führt der Sicherheitstrupp neben anderen Geräten zur Rettung verunfallter Atemschutzgeräteträger mit. Bei Rettungsgeräten sind meist die Mitteldruckleitungen verlängert, um den Verunfallten auch im Liegen leichter mit Luft versorgen zu können. Teilweise handelt es sich auch um spezielle Geräte, die nur noch aus in Tragetaschen gelagerter Druckluftflasche, Druckminderer und (verlängerter) Mitteldruckleitung mit Lungenautomat …

April 16, 2020

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April 16, 2020

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April 16, 2020

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Erläuterung Beispiel: selbst bei einem ordnungsgemäß gewarteten Pressluftatmer kann der Druckminderer versagend die Atemluft plötzlich abströmen lassen. Der Atemschutzgeräteträger unter diesem Pressluftatmer gerät in Lebensgefahr, wenn er zu diesem Zeitpunkt das Gerät im Gefahrenbereich benutzt. Bildquelle: Dräger AG

April 16, 2020

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Erläuterung Der respiratorische Quotient wird in Abhängigkeit von Alter, Kondition und Gesamtbelastung eines Probanden gebildet. Der Sauerstoffverbrauch ergibt sich aus der Differenz zwischen Sauerstoffgehalt in der Einatemluft und Sauerstoffgehalt in der Ausatemluft.

April 16, 2020

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April 16, 2020

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Erläuterung Zur Sicherung dieser Eigenschaften kann der Reißverschluss selber mit einer Beschichtung aus chemikalienbeständigem, gasdichten Material versehen sein oder z.B. durch eine Abdeckung geschützt werden. Für den bequemen Ein- und Ausstieg aus dem Anzug muss dieser einen großen Öffnungsbereich ermöglichen. Dies kann z.B. seitlich vom Kopfbereich abwärts oder auch im Rückenbereich quer über die Schulterpartie …

April 16, 2020

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Erläuterung Im Atemschutz verwendet man Reinigungsmittel zur Reinigung benutzter Ausrüstung und Geräte, z. B. von Vollmasken nach einem Feuerwehreinsatz. Dabei benutzte Mittel müssen neben der reinigenden Wirkung auch materialverträglich sein. Dafür empfehlen die Hersteller der Atemschutzgeräte in den Bedienungsanleitungen entsprechende Mittel. Zur Aufrechterhaltung der Produkthaftung der Hersteller von Atemschutzgeräten müssen Empfehlungen zu Art und Anwendung …

April 16, 2020

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Erläuterung Die Reinheitsmessung der Atemluft ist von Betreibern von Atemluftkompressoren regelmäßig durchzuführen und zu dokumentieren. Es ist eine Überprüfung der Atemluft gemäß DIN EN 12021 „Atemschutzgeräte – Druckluft für Atemschutzgeräte“ durchzuführen. Möglich ist das mit Prüfröhrchen im Prüfset Simultantest. Die zu überprüfenden und zu überwachenden Schadstoffe sind Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Wasserdampf und Öl in der abströmenden …

April 16, 2020

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Erläuterung Die Reichweitenüberwachung ist zur sinnvollen und gefahrlosen Nutzung von Datenfernüberwachung (Telemetrie) im Atemschutzeinsatz erforderlich. Sie muss sowohl beim betroffenen Atemschutztrupp als auch an der Atemschutzüberwachung ein entsprechendes Warnsignal auslösen, wenn der Telemetriekontakt bei Überschreiten der Funkreichweiten abreißt. Anschließend ist manuell weiter zu überwachen, da die automatischen Daten durch den Abbruch der Funkverbindung nicht mehr …

April 16, 2020

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Erläuterung Kurzzeit-Regenerationsgerät mit Drucksauerstoff für leichte Arbeit nach DIN 58651-2 „Atemschutzgeräte – Regenerationsgeräte – Teil 2: Kurzzeit-Drucksauerstoffschutzgeräte für leichte Arbeit; Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung“ werden nach der nominellen Haltezeit in folgende Geräteklassen eingeteilt: Geräteklasse Nominelle Haltezeit [min] D 15 L 15 D 23 L 23 D 30 L 30 Sie sind nicht geeignet für Brandbekämpfung und …

April 16, 2020

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Erläuterung Das Chemikalsauerstoffschutzgerät KO2 setzt während der chemischen Reaktion atmungsabhängig Sauerstoff frei und bindet das CO2 der Ausatemluft. In diesem Gerät reagieren Wasserdampf H2O und Kohlendioxid CO2 der Ausatemluft mit dem Inhalt der Chemikalpatrone, die mit Kaliumhyperoxid gefüllt ist. Dadurch wird Sauerstoff im Überschuss entwickelt und strömt in den Atembeutel. Grundprinzip dieses Regenerationsgerätes ist die …

April 16, 2020

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