Industrieübungsanlage

Definition

ist als Hinderniselemente in der Atemschutzübungsanlage im Bereich der Orientierungsstrecke integriert und muss von den übenden Atemschutzgeräteträgern absolviert werden.

Erläuterung

Sie lässt sich aus den Anlagenteilen „Tankübungsanlage“, „Industrieanlage“ und „Fassumfüllanlage“ kombinieren. Sollte eine „CSA-Anschlussübungsanlage“ vorhanden sein, lassen sich auch Übungen mit CSA durchführen. Optional bestehen derartige Anlagen auch als mobile Einheiten.

Bildquelle: Dräger AG

Hinderniselemente

Definition

sind in der Orientierungsstrecke einer Atemschutzübungsanlage integriert und müssen von den übenden Atemschutzgeräteträgern absolviert werden.

Erläuterung

Zu den wichtigsten Hinderniselementen gehören „Durchgang – Diagonal geteilt“, „Durchgang – Vertikal oder horizontal geteilt“, „Tür“, „Rollbahn“, „Durchstieg auf halber Höhe“, „Durchstieg auf halber Höhe mit Schwenkgitter“, „Gittertür“, „ schiefe Ebene“, „Vorreibetür“, „Kriechrohr“, „Mannloch“, „heiße Tür

Bildquelle: Dräger AG

Orientierungsstrecke

Definition

ist der Bereich einer Atemschutzübungsanlage, in der Atemschutzgeräteträger das Orientieren unter erschwerten Sichtverhältnissen (Dunkelheit, Rauch) sowie die Handhabung des Atemschutzgerätes in engen Räumen und unter körperlicher Belastung trainieren sollen.

Erläuterung

Zusätzlich lassen sich psychologisch belastende Trainingselemente wie Wärmestrahlung Lichtspiele und Geräusche in eine Atemschutz-Übung integrieren.

Die Orientierungsstrecke soll vom Übenden durch Hindernisse und die Streckenführung möglichst einsatznahes und weitestgehend realistisches Kriechen, Gehen und Steigen erfordern. Orientierungsstrecken sollen nach DIN 14093-1 „Atemschutz-Übungsanlage – Planungsgrundlage“ eine abgewickelte Länge von mindestens 50 m haben. Die Streckenführung muss z.B. durch ver­än­der­bare Gitterfelder und Hindernisse variiert werden können.

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