Instandhaltung – Nachweis

Definition
alle an einem Atemschutzgerät durchgeführten Arbeiten sind nach den Vorschrift von Hersteller (Informationsbroschüre), DGUV R112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ und der Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten der Feuerwehren“ gerätebezogen nachzuweisen.
Erläuterung
Herkömmlich wird der Nachweis mit Karteikarten oder einem Prüfbuch ausgeführt. Außerdem stehen dafür Computerprogrammen zur Verfügung, um Prüfwerte und Instandhaltungshinweise digital zu erfassen und fälschungssicher zu speichern.
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Instandhaltung – Einrichtung

Definition
alle Einrichtungen einer Atemschutzwerkstatt sind ständig so in Stand zu halten, dass die mit diesen Einrichtungen zu prüfenden und instand zuhaltenden Atemschutzgeräte anschließend die Anforderungen erfüllen.
Erläuterung
Die Einrichtungen, z. B. Prüfgeräte, Werkzeuge und Hilfsmittel, sind regelmäßig zu warten und auf Unversehrtheit zu prüfen. Möglich ist ein Service-Vetrag mit dem Hersteller der Prüfgeräte zur regelmäßigen Prüfung des Gerätes bzw. zum Update der ggf. vorhandenen Prüfgerätesoftware.
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Instandhaltung – Druckbehälter
Definition
Druckbehälter unterliegen einer regelmäßigen Prüfung mit Sichtprüfung und Sachverständigenprüfung nach Druckgeräterichtlinie und Herstellervorschrift (Informationsbroschüre).

Erläuterung
Bei der Innen-, Festigkeits- und Gewichtsprüfung, die so genannte Sachverständigenprüfung, führen Sachverständige die Festigkeitsprüfung der Druckbehälter mit dem 1,5-fachen Wert des Nenndruckes (Betriebsdruck) als Wasserdruckprobe durch, inspizieren das Innere der Druckluftflasche als Sichtprüfung und prüfen das Flaschengewicht.
Die Prüfabstände dieser wiederkehrenden Prüfungen sind vorgeschrieben. Nach Druckgeräterichtlinie und Betriebssicherheitsverordnung wird bei Druckluftflaschen Atemluft für Pressluftatmer die äußere Prüfung aller 2,5 Jahre , die Innen-, Festigkeits- und Gewichtsprüfung aller 5 Jahre durchgeführt. Druckluftflaschen Druckluft, die sogenannten Arbeitsflaschen 300 bar, sind aller 10 Jahre einer Innen-, Festigkeits- und Gewichtsprüfung zu unterziehen.
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Instandhaltung – Atemschutz

Definition
Instandhaltung ist die Tätigkeit, die in einer Atemschutzwerkstatt dazu dient, Atemschutzgeräte für den Einsatzfall funktionsfähig zu halten, wieder gebrauchsfähig zu machen und die Gebrauchsfähigkeit nachzuweisen.
Erläuterung
Die Instandhaltung wird auf der Grundlage der Herstellervorschriften (Informationsbroschüre), bei der Feuerwehr auch nach vfdb-Richtlinie 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten der Feuerwehr“, durchgeführt. Zur Instandhaltung hat der Unternehmer in Betrieben und Institutionen mindestens einen Sachkundigen bzw. Atemschutzgerätewart (ASGW) zu bestellen und ihm die erforderlichen Einrichtungen, Messgeräte und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen. Der ASGW muss die ihm anvertrauten Atemschutzgeräte Warten, Prüfen und Instandsetzen können.
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Hubvolumen

Definition
Ist die Menge Luft, die während eines Hubes der Künstlichen Lunge eines Prüfgerätes angesaugt oder ausgestoßen wird, um bei der Prüfung eines Atemschutzgerätes die Funktion zu prüfen.
Erläuterung
Je nach Prüfvorschrift und Aufbau der Prüfeinrichtung kann das Hubvolumen bis
11 Liter Luft je Hub betragen.
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Hochdruckdichtheitsprüfung

Definition
Prüfung der Dichtheit von Atemschutzgeräten (auch Dichtprüfung) oder Teilen von ihnen.
Erläuterung
Hochdruckdichtheitsprüfungen erfolgen im Bereich bis 300 bar durch Atemschutzgerätewarte. Man ermittelt die Dichtigkeit von Atemschutzgeräten oder Teilen von ihnen mit den Hochdruckprüfmitteln, z.B. Prüfmanometern oder Prüfgeräten.
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Flaschendruckprüfung

Definition
während der Gesamtkontrolle von Pressluftatmern und Regenerationsgeräten durch den Atemschutzgerätewart durchzuführen, zur Sicht-, Dicht- und Funktionsprüfung nach Benutzung bei Atemschutzgeräten und erfolgreicher Wartung.
Erläuterung
Um Pressluftatmer nutzen zu können, muss der Atemschutzgerätewart den Nenndruck füllen, mindestens aber 90 % vom Nenndruck. Der Flaschendruck muss also
- bei 300 bar Nenndruck mindestens 270 bar Fülldruck und
- bei 200 bar Nenndruck mindestens 180 bar
betragen, damit die volle Einsatzbereitschaft gewährleistet ist.
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Filterselbstretter – Wartung, Pflege, Instandsetzung
Definition
Filterselbstretter (FSR) unterliegen zur Wartung, Pflege und Instandsetzung den Vorschriften DGUV R112-190 „Einsatz von Atemschutzgeräten“ und der
Bedienungsanleitung des Herstellers.

Erläuterung
Filterselbstretter (FSR) sind nach Herstellerangaben bestimmungsgemäß zu nutzen. Ihr Gehäuse sollte durch das Mitführen nicht merklich eingedrückt sein, da sonst die Entnahme beim Gebrauch gestört oder schlimmsten falls unmöglich wird. Mit einem geeigneten Prüfmittel ist die Gehäusedichtheit nachzuweisen, da eindringende Luftfeuchte als Folge undichter Gehäuse den Katalysator Hopkalit unbemerkt bis zum völligen Versagen schädigen kann.
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Filtergerät – Instandhaltung & Prüfung

Definition
Instandhaltung und Prüfung der Filtergeräte führen Atemschutzgerätewart durch nach
- Richtlinie vfdb 0804 „Prüfung von Atemschutzgeräten der Feuerwehr“
- DGUV R112-190 „Einsatz von Atemschutzgeräten“
- Bedienungsanleitung des Herstellers.
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Erläuterung
| Geräteteil | Art der durchzuführenden Arbeiten (Kurzbemerkung) | Fristen |
| Filter, filtrierende Halbmasken (soweit zutreffend) | Prüfung der Lagerzeit von Gas- und Kombinationsfiltern | nach Bedienungsanleitung und Kennzeichnung auf dem Filter |
| Filter, filtrierende Halbmasken (soweit zutreffend) | Prüfung auf sichtbare Beschädigung | Filter mit sichtbarer Beschädigung sind unverzüglich auszutauschen. |
| Filter, filtrierende Halbmasken (soweit zutreffend) | Einsetzen gebrauchter Gas- und Kombinationsfilter, die zur Wiederverwendung verschlossen werden | vor dem Einsatz prüfen, ob die Frist von 6 Monaten abgelaufen ist. |
| Filtergeräte mit Gebläse | Aufladen der Batterie, Prüfung des Luftstroms, Dichtheit des Gerätes | vor Freigabe zum Einsatz |
Einatemventilprüfung

Definition
ist ein Teil der Niederdruckdichteprüfung und bestimmt die Dichtigkeit und die Funktion des Einatemventils der Maske.
Erläuterung
Bei der Einatemventilprüfung prüft ein Sachkundiger, z. B. ein Atemschutzgerätewart, die Ventile und die Ventilscheibe durch eine Sichtprüfung.
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Stirnband

Definition
Teil der Kopfbänderung der Vollmaske, die über Stirn und Scheitel läuft. Sie ist stufenlos verstellbar und mit einem Schnellverschluss ausgestattet.
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Steuerventil

Definition
Bauteil einer Vollmaske
Erläuterung
Zwei Steuerventile sind symmetrisch an der Innenmaske der Vollmaske angebracht. Sie steuern den Weg der Ein – und Ausatemluft.
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Spülschrankanlage
Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle

Definition
Aufgabe der Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle ist es nach Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und der jeweiligen Bedienungsanleitung zu kontrollieren, dass keine Sicherheitsmängel an einem Atemschutzgerät (ASG) bestehen.
Erläuterung
Die Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle der Atemschutzgeräte (ASG) ist eine vorgeschriebene Aufgabe des Atemschutzgeräteträgers (ASGT)
- vor jedem Gebrauch, z. B. bei der Übernahme seines Gerätes
(Sichtkontrolle, Dichtkontrolle, Funktionskontrolle)
entsprechend Bedienungsanleitung; - nach Flaschenwechsel.
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Sichtprüfung

Definition
Aufgabe der Sichtprüfung ist es nach Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und der jeweiligen Bedienungsanleitung visuell zu prüfen, dass keine Sicherheitsmängel an einem Atemschutzgerät (ASG) bestehen
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Erläuterung
Die Sichtprüfung der Atemschutzgeräte (ASG) ist eine vorgeschriebene Aufgabe des Atemschutzgerätewartes und umfasst die Prüfung des äußeren Zustandes des Atemschutzgerätes und des Zustandes jedes demontierten Geräteteiles auf Sauberkeit, Unversehrtheit und Vollzähligkeit. Der Atemschutzgerätewart beginnt damit die Prüfung eines Atemschutzgerätes. Form und Zustand der Tragevorrichtung und der einwandfreie äußere Zustand der luftführenden Teile werden erfasst. Bei Atemanschlüssen, z. B. Vollmasken, sind der Maskenkörper, die Sichtscheibe, die Kopfspinne (oder Helmadapter) und der Dichtrahmen zu prüfen.
Das Ergebnis dieser Prüfung muss der Atemschutzgerätewart in das Prüfprotokoll aufnehmen, wenn es der Hersteller vorschreibt (Bedienungsanleitung). Defekte Teile muss der Atemschutzgerätewart austauschen.
Selbstretter – Prüfung
Definition
die unterschiedlichen Selbstretter bedürfen unterschiedlicher Prüfungen und werden vom Hersteller und für den Bereich des Bergbaues von den Hauptstellen für das Grubenrettungswesen festgelegt.

Erläuterung
Zu den Selbstretter – Prüfungen zählen:
- Filterselbstretter unterliegen nur einer Sichtprüfung, die die Endnutzung einbezieht.
- Chemikalsauerstoff-Selbstretter sind meist durch eingebaute Sensorfenster bis zur Aussonderung nach max. 10 Jahren wartungsfrei (Oxy K 50 S von Dräger). Vorschriften im Bergbau verlangen eine jährliche Gewichts- und Dichteprüfung.
- Drucksauerstoff-Selbstretter haben keine einheitliche Prüfung, da die verwendeten Atemanschlüsse und die eingebauten Kontrollmanometer sehr unterschiedlich sind. Geprüft werden muss jedoch der Flaschendruck und u.U. die Masken oder andere Atemanschlüsse, immer nach den Vorgaben des Herstellers.
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T-Stück

Definition
Teil zum Anschluss von zwei Druckluftflaschen an den Flaschenanschluss des Druckminderers am Pressluftatmer.
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Erläuterung
Es gibt T- Stücke für 200 und 300 bar.
Unterdruckprüfung

Definition
wird beim Prüfen der Dichtheit von Vollmasken als gebräuchlichste Methode angewendet.
Erläuterung
Bei der Unterdruckprüfung wird in der Vollmaske über einen entsprechenden Prüfkopf ein Unterdruck von 10 mbar erzeugt, der sich dann in einer Minute nur um 1 mbar verändern darf.
Die Unterdruckprüfung ist ausschlaggebend für den gefahrlosen Einsatz des Atemschutzgeräteträgers. Undichtigkeiten können am Dichtrahmen, am Ausatemventil oder am Scheibendichtrahmen entstehen.
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Umfüllpumpe Sauerstoff

Definition
Dient zum Füllen von Drucksauerstoffflaschen, z. B. für Regenerationsgeräte und Beatmungsgeräte. Dabei wird der Sauerstoff aus großen Vorratsflaschen in die kleineren Geräteflaschen gepumpt.
Erläuterung
Eine Umfüllpumpe Sauerstoff dürfen nur Sachkundige, z. B. ausgebildete Atemschutzgerätewarte, betreiben. Sauerstoff für Atem-, Beatmungs- und Inhalationsgeräte zählt als Medikament. Deshalb unterliegt der Umgang mit Sauerstoff dem Apothekengesetz. Daraus ergibt sich u.a. die Pflicht zu regelmäßigen Kontrollen der Arbeitsstätte Sauerstoffumfüllung durch den zuständigen Apotheker.
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Ultraschall-Reinigungsgerät

Definition
Reinigungsgerät für stark verschmutzte Teile
Erläuterung
Bei einem Ultraschallreinigungsgerät wird ein hochfrequenter Schall (Ultraschall) in eine Reinigungslösung aus Wasser und Reinigungsmittel eingeleitet. Es entstehen abwechselnd hohe und niedrige Druckwellen, die sich mehrere zehntausendmal pro Sekunde abwechseln. Diese Druckwellen rufen Kavitation hervor, d.h. mikroskopisch kleine Luftbläschen, die sofort implodieren. Bei weichen Oberflächen, z. B. bei Maskenkörpern von Vollmasken, kann das materialschädigend wirken.
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Überdruckprüfung

Definition
Prüfmethode, u.a. zur Prüfungen von Vollmasken.
Erläuterung
Bei der Überdruckprüfung wird in der Vollmaske ein Überdruck bis 10 mbar aufgebaut, der zur Prüfung des Öffnungsdrucks des Ausatemventils dient oder bei dichtgesetzten Ausatemventilen eine Dichtheitsprüfung sein kann.
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Vorbehandlung von Atemschutzgeräten

Definition
für die Prüfung von Atemschutzgeräten vorbereitende Maßnahmen
Erläuterung
Atemschutzgeräte (ASG) und Atemanschlüsse, die zur Prüfung anstehen, sind nach dem Waschen, Desinfizieren und Trocknen wieder vollständig zusammenzubauen. Damit die Prüfung am Atemschutzgerät erfolgreich verlaufen kann, werden z.B. die Maskendichtrahmen an Vollmasken angefeuchtet oder die metallischen Kleinteile des Lungenautomaten mit Silikonöl gefettet.
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Vollmaske – Prüfung
Definition
bei der Prüfung der Vollmasken in der Atemschutzwerkstatt werden die Dichtigkeit und der Ansprechdruck zum Öffnen der Ein- und Ausatemventile gemessen.

Erläuterung
Bei der Prüfung einer Vollmaske spielt die Einzelmessung des Einatemventils im praktischen Prüfbetrieb nur eine untergeordnete Rolle. Der Ansprechdruck des Ausatemventils gibt dagegen an, wie hoch der Überdruck in der Maske beim Ausatmen sein muss, um dieses zu öffnen. Bei Normaldruck-Vollmasken sind dies 0,1 bis 3 mbar, bei Überdruck-Vollmasken 4 bis 25 mbar. Hohe Werte erfordern entsprechend hohen Atemaufwand.
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Vollmaske (VM)
Definition
Atemanschluss, der das gesamte Gesicht des Maskenträgers bedeckt und so sein Gesicht vor heißen Gasen, Wärmestrahlung und schädigenden Stoffen schützt.

Erläuterung
Für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr sind Vollmasken vorgeschrieben. Vollmasken ermöglichen das Herstellen des Anschlusses des Atemschutzgerätes, z. B. Pressluftatmer oder Regenerationsgerät, an die Atmungsorgane des Geräteträgers. Je nach Typ der Vollmaske unterscheidet man:
- Vollmaske mit Zweiwegatmung: Ein- und Ausatemluft werden
mit Hilfe von Ventilen in der Vollmaske getrennt geführt.
Es gibt Vollmasken Normaldruck und Vollmasken Überdruck,
z. B. für Pressluftatmer. - Vollmasken für Einwegatmung: Sie besitzen keine Ventile.
Ein- und Ausatemluft strömen durch eine Atemöffnung aus dem
bzw. in das Atemschutzgerät, ein Regenerationsgerät.
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Verfallsdatum

Definition
Zeitpunkt, zu dem ein Produkt nicht mehr verwendungsfähig ist.
Erläuterung
Die Lebensdauer, also der Zeitraum zwischen Herstell- und Verfallsdatum (Herstelldatum), wird durch das Verfallsdatum angegeben.
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Widerstand gegen Permeation

Definition
Chemikalienschutzanzug – Prüfkriterien nach Chemikalienschutzkleidungsnorm EN 943-1.
Bildquelle: AKNZ, Dupont
Erläuterung
Die Prüfung des Widerstandes eines Chemikalienschutzanzuges (CSA) gegen die Permeation von Chemikalien erfolgt mit definierten Chemikalien, z. B. mit Toluol und Chlor. Neben dem Material des CSA werden auch die damit verbundenen Teile wie Sichtscheibe, Handschuhe, Stiefel den Prüfungen unterzogen.
Für das Material gilt: Einteilung in Klassen, Klasse 6 am widerstandsfähigsten.
| Klasse 1 | >10 Minuten |
| Klasse 2 | >30 Minuten |
| Klasse 3 | >60 Minuten |
| Klasse 4 | >120 Minuten |
| Klasse 5 | >240 Minuten |
| Klasse 6 | >480 Minuten |
Waschmaschine

Definition
dient in Atemschutzwerkstätten zum Waschen, Desinfizieren (Desinfektion) und Imprägnieren von Feuerwehrschutzkleidung für den Brandeinsatz nach DIN EN 469 oder nach Herstellungs- und Prüfhinweise für universelle Feuerschutzbekleidung (HuPf) sowie zum Waschen und Desinfizieren von Atemanschlüssen und anderer Persönlicher Schutzausrüstung, z. B. Kontaminationsschutzanzug.
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Erläuterung
Es werden so genannte niedertourige Industriewaschmaschinen zum Einsatz gebracht, die im Boden verankert werden. Durch diese niedertourigen Maschinen werden hohe Fliehkräfte vermieden, die sonst zu Beschädigung von Applikationen, Reflektoren und Schnallen führen.
Diese Industriewaschmaschinen werden mittels Software gesteuert, so dass mit optional erhältlichen Dosiereinrichtungen immer die richtige Menge Wasch- und Reinigungsmittel bzw. Imprägnierlösung zugegeben werden. Der bedienende Gerätewart der Atemschutzwerkstatt startet die Maschine einfach mittels Auswahl des Waschprogramms.
Wäschetrockner
Definition
dient in Atemschutzwerkstätten zum Trocknen und Imprägnieren der Feuerwehrschutzkleidung, von Vollmasken und ggf. zum Trocknen bestimmter Schutzausrüstungen für den Körperschutz, z. B. von Kontaminationsschutzanzügen.

Erläuterung
Wäschetrockner in der Ausführung als Industrietrockner können auch für die Trocknung von Vollmasken verwendet werden. Dafür existiert ein Zusatz für die Maskentrocknung, der in den Trockner eingesteckt wird.
Die Trocknung von gereinigter und imprägnierter Feuerwehrschutzkleidung lässt sich nur in ausreichend leistungsfähigen Trocknern durchführen.
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Wartungsintervall

Definition
Fristen, nach denen alle Atemschutzgeräte zu prüfen und instand zu setzen (Wartung) sind.
Erläuterung
Wartungsintervalle sind in den Prüfkalendern von Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und BGR/GUV-R 190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ enthalten und vorgegeben. Die Wartungsintervalle sind vom Atemschutzgerätewart einzuhalten.
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