
Definition
Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen 89/686/EWG (Europäische Direktive).
Bildquelle: Dräger AG

Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen 89/686/EWG (Europäische Direktive).
Bildquelle: Dräger AG

Eine Markierung auf einem Produkt, die anzeigt, dass eine Prüfung nach festgelegten Kriterien erfolgreich durchgeführt wurde.
Bildquelle: Dräger AG

zum Prüfen von Atemschutzgeräten (ASG) in der Atemschutzwerkstatt im Rahmen ihrer Wartung oder während ihrer Zulassung in Prüfstellen. Die Prüfverfahren für die Prüfungen im Rahmen der Wartungen der Atemschutzgeräte gibt der Hersteller bzw. die Richtline vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehr“ vor. Die Prüfverfahren für die Zulassungsprüfungen enthalten die jeweiligen Normen.
Bildquelle: Dräger AG
Die Prüfverfahren müssen je nach Prüfgerät alle Teile der ASG erfassen, unabhängig, ob die Prüfung automatisch oder manuell erfolgt.
Für die Zulassung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA; Zertifizierung) sind spezifische Prüfverfahren entwickelt und in der jeweiligen Norm des zu zertifizierenden Atemschutzgerätes festgelegt worden. Das erlaubt eine einheitliche und praxisnahe Prüfung in den Zulassungsstellen.
Die Prüfverfahren der unterschiedlichen PSA sind nach Ihren Funktionen festgelegt. Wichtige Prüfverfahren sind z.B. die Bruch- und Durchschlagsfestigkeit, der Beflammungstest, die elektrische Leitfähigkeit sowie Strahlentest und Klimatest.

In Bedienungsanleitungen der Hersteller und in der Richtlinie vfdb 0840 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehr“ enthaltene Vorgaben für Parameter, Termine und Abläufe von Prüfungen an Atemschutzgeräten nach Prüfkalender.
Bildquelle: Dräger AG
So muss der Atemschutzgerätewart z. B. die Sicht-, Dicht- und Funktionsprüfung eines Pressluftatmers bzw. an Teilen von ihm nach festgelegter Prüftechnologie, unter Beachtung festgelegter Prüfparameter zu den vorgeschriebenen Zeiten vor und nach Gebrauch, halbjährlich, jährlich sowie aller 2, 4, 5 und 6 Jahre durchführen und nachweisen.

Im Atemschutz nutzt man Prüfröhrchen zur Ermittlung der Qualität der Atemluft (Druckluft für Atemschutzgeräte) nach DIN EN 12021 am Kompressorausgang oder in Druckbehältern. Spezielle Vorrichtungen und Messgeräte, z. B. „Aerotest Simultan“ erlauben dort eine schnelle Feststellung der Bestandteile Wasserdampf, Öl, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid in der Atemluft.
Bildquelle: Dräger AG

eine von der Zentralstelle der Länder für Sicherheit (ZLS) autorisierte, akkreditierte Institution zur Durchführung von Prüfungen.
Bildquelle: Dekra
Prüfstellen für Atemschutzgeräte sind im Prüfstellenverzeichnis der ZLS bzw. der EU-Kommission aufgeführt, z. B. die DEKRA-EXAM Prüfstelle für Atemschutzgeräte in Essen, das Institut für Arbeitssicherheit (IFA) in St. Augustin.
Anforderungen, Voraussetzungen und Aufgaben von Institutionen zur Überprüfung von PSA hinsichtlich der Konformität mit den Richtlinien der vfdb, Referat 8, enthält die Richtlinie vfdb 0800 „Prüfstellen“

Prüfmittel, das den Oberkörper eines Atemschutzgeräteträgers simuliert und auf seine notwendige Geometrie reduziert.
Prüftorso ermöglichen die Simulation der üblichen Trageweisen von Atemschutzgeräten während ihrer Erprobung im Rahmen der Zertifizierung, z. B. zur Prüfung der Beständigkeit eines Atemschutzgerätes gegen relevante Zugkräfte oder normativ vorgeschriebener Flammentemperaturen bei der Beflammung von Pressluftatmern.

Protokoll, das der Atemschutzgerätewart nach jeder Prüfung eines Atemschutzgerätes in einer Atemschutzwerkstatt erstellt und unterschreibt. Es enthält die Daten der Prüfungen.
Ein Prüfprotokoll kann handschriftlich auf Karteikarten erfolgen oder durch ein PC-Programm erfasst werden. Elektronische Protokolle werden mit PC-gestützen Prüfgeräten erstellt und fälschungssicher gespeichert. Aus diesen lassen sich auch Protokollausdrucke erstellen. Prüfprotokolle sind nach gegenwärtigem juristischen Stand vom prüfungsdurchführenden Atemschutzgerätewart handschriftlich zu unterschreiben.
Das Prüfprotokoll ist Bestandteil des Gerätes und wird zusammen mit diesem von der Atemschutzwerkstatt z. B. an den Nutzer ausgeliefert.

Eine vom notifizierten Prüfinstitut vergebene Nummer zur Identifizierung des Prüfvorganges während des Zertifizierungsprozesses (Zertifizierung).
Bildquelle: Dräger AG
Die Prüfnummer benötigt man zur Kennzeichnung des geprüften Gerätes während des meist mehrtägigen Zertifizierungsprozesses. Die Prüfnummer wird in das Prüfprotokoll und die EG-Baumusterprüfbescheinigung eingetragen.
Darin sind alle vorgeschriebenen Prüfungen und alle Reparaturen am jeweiligen Gerät festzuhalten und zu dokumentieren.

Im Atemschutz gehören dazu die Prüfung der Atemschutzgeräte oder Teile von ihnen vor Gebrauch, nach Gebrauch, halbjährlich, 2-jährig, 4-jährig, 5-jährig und 6-jährig.
Prüfnachweise gibt es auch in Form von Kombinationen mit dem Bestandsnachweis als Geräte-, Ausrüstungs- und Prüfnachweiskarten und als Software für Verwaltungsprogramme. Den Prüfnachweis kann der Atemschutzgerätewart führen.
Bildquelle: Dräger AG

Ein zur Prüfung bzw. Norm-Bewertung vorgesehenes Muster, z. B. Gerät für die Baumusterprüfung eines Druckschlauchgerätes nach DIN EN 14594 „Atemschutzgeräte – Druckluft-Schlauchgeräte mit kontinuierlichem Luftstrom – ANforderung, Prüfung und Kennzeichnung“.
Das positiv geprüfte Prüfmuster ist die Basis des zu fertigenden Gerätes.
Bildquelle: Dräger AG

Konzentration einer Komponente Gas in einem Trägergas.
Bildquelle: Dräger AG

eine aus Gummi bestehende Blase oder ein aus festem, silikonhaltigem Kunststoff hergestellter, kopfähnlicher Körper zur Prüfung von Atemanschlüssen auf Dichtigkeit und Öffnungsdruck, ggf. auch zur Prüfung von Lungenautomaten auf Dichtigkeit und Öffnungsdruck.
Die aus Gummi bestehenden Prüfköpfe sind aufblasbar und somit an den Maskendichtrahmen anschmiegsam. Feste Prüfköpfe sind dagegen stabil und leichter mit dem Prüfling zu bestücken.
Bildquelle: Dräger AG

Matrix, aus der Prüffristen, Prüfinhalte, Kontrollinhalte und Durchführende von Prüfung und Kontrolle für Atemschutzgeräte und ihre Teile ablesbar sind.
Bildquelle: Dräger AG
Der Prüfkalender schreibt auch die Verantwortung der Atemschutzgeräteträger, Atemschutzgerätewarte und Sachverständigen im Atemschutz für Instandhaltung und Prüfung fest.
Prüfkalender für die verschiedenen Atemschutzgeräte der Feuerwehren sind Bestandteil der Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten bei den Feuerwehren“. Die Prüfkalender der Atemschutzgeräte für alle anderen Anwender sind Bestandteil der Unfallverhütungsvorschrift DGUV R112-190 „Einsatz von Atemschutzgeräteträgern“.
Dienen den Prüfinstitutionen bei der Zulassung von Atemschutzgeräten.

Mit Prüfapparaturen lassen sich die in den Normen, z. B. DIN EN 137 „Atemschutzgeräte, Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer)“, festgelegten Prüfungen für die Zertifizierung durchführen. Dabei werden extreme mechanische und wärmebelastende Prüfungen durchgeführt, z.B. Falltest, Reißtest, Strahlungstest, Flammentest.
Bildquelle: Dräger AG

Prüfberichte sind Bestandteil der Zulassungen von Atemschutzgeräten und ihrer Zertifizierung.
Prüfbericht erstellen in der Regel die Stellen für Zulassung von Persönlicher Schutzausrüstung. In den Atemschutzwerkstätten erstellen die Atemschutzgerätewarte Prüfprotokolle.
Bildquelle: Dräger AG

einfache, kopfähnliche Gummiblase, auf die der Atemschutzgerätewart einen Atemanschluss aufspannen und dann auf Dichtigkeit prüfen kann.
Die Prüfblase wird meist nur noch bei Lecksuche an Vollmasken eingesetzt. Dazu spannt der Atemschutzgerätewart den Atemanschluss auf die aufgeblasene Prüfblase und hält beides in ein Wasserbad. Die durch den Überdruck in der Vollmaske entweichende Luft steigt in Blasen auf und ermöglicht so die Lokalisierung der undichten Stelle. Prüfblasen werden zunehmend durch Prüfköpfe ersetzt, z. B. an manuellen Prüfgeräten wie dem „Testor“ von Dräger. Dort ist der Prüfkopf abnehmbar und kann wie die Prüfblase zum Aufspüren von Undichtigkeiten verwendet werden.
Bildquelle: Dräger AG

Arbeitsdruck zur Prüfung bestimmter Funktionen eines Atemschutzgerätes.
Der Prüfdruck löst die zu prüfende Funktion des Atemschutzgerätes aus, z. B. die Öffnung des Lungenautomaten. So ermöglicht der Prüfdruck die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit, z. B., ob der Lungenautomat am vorgesehenen Druckpunkt öffnet. Der Prüfdruck wird durch ein Prüfgerät erzeugt, von einem Atemschutzgerät, z. B. einem Pressluftatmer, oder von Druckleitungen in einer Atemschutzwerkstatt bereitgestellt.
Bildquelle: Dräger AG

Gase, die eine Differenzierung von Atemschutzgeräte nach ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend Dichtigkeit und Abscheidewirkung(Filterdurchlass) ermöglichen.
Durch die Festlegung der Gasart und Gaskonzentration von Prüfgasen für Prüfungen auf der Grundlage von Normen lassen sich Atemschutzgeräte, z. B. Filter verschiedener Hersteller, vergleichend untersuchen und beurteilen.
Bildquelle: Dräger AG

die Produkthaftung ist die Haftung des Herstellers für einen Schaden, der beim Endabnehmer bzw. Nutzer infolge eines fehlerhaften Produkts entstanden ist.
Bildquelle: Dräger AG
Die Produkthaftung wird durch das Produkthaftungsgesetz geregelt. Entsprechend dessen § 1 Abs. 1 muss dieser Schaden auf einem Fehler des Produktes beruhen. Ein Fehler liegt dann vor, wenn ein Produkt nicht die erforderliche Sicherheit bietet.

Produktmuster, das noch keine Fertigungsreife besitzt, aber zur Ermittlung und Simulation bestimmter Funktionen geeignet ist.
Ein Prototyp ist z. B. eine Vollmaske nach DIN EN 136/3, die zur Baumuster-vorprüfung gegeben wird.
Bildquelle: Dräger AG

Behältergerät, das im Unterschied zum Behältergerät mit Druckluft (Pressluftatmer Normaldruck) im Atemanschluss beim Atmen einen geringen und ungefährlichen Überdruck je nach Hersteller bis zu etwa 5 mbar entstehen lässt.
Vom Behältergerät mit Druckluft (Pressluftatmer Normaldruck) unterscheidet sich das Behältergerät mit Druckluft (Pressluftatmer Überdruck) darüber hinaus noch durch:
Identisch ist die Arbeitsweise des Gerätes bis zum Lungenautomaten.
Bildquelle: Dräger AG

Ist Vorsorge und Schutz vor Ereignissen, die den Menschen gefährden oder bedrohen können wie Unfälle, Katastrophen, Gewalt, Krankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen.
Bildquelle: Dräger AG
Man unterscheidet aktive und defensive Prävention. Die Gesundheitsförderung, die regelmäßige gesundheitliche Untersuchung, für Atemschutzgeräteträger z. B. mittels der G 26, der Abbau von Belastungen sowie alle Bemühungen um sicheres und gesundheitsgerechtes Verhalten am Arbeitsplatz zählen zur aktiven
Prävention. Defensive Prävention will die Folgen, zum Beispiel eines Unfalls, begrenzen, z. B. mittels Rettungswesen und Ausbildung in Erster Hilfe. Der Prävention wird heute ein zentraler Stellenwert für die Gesundheit des Menschen beigemessen.

Ist Vorsorge und Schutz vor Ereignissen, die den Menschen gefährden oder bedrohen können, wie Unfälle, Katastrophen, Gewalt, Krankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen.
Bildquelle: Dräger AG
Man unterscheidet aktive und defensive Prävention. Die Gesundheitsförderung, die regelmäßige gesundheitliche Untersuchung, für Atemschutzgeräteträger, z. B. mittels der G 26, der Abbau von Belastungen sowie alle Bemühungen um sicheres und gesundheitsgerechtes Verhalten am Arbeitsplatz zählen zur aktiven
Prävention. Defensive Prävention will die Folgen, zum Beispiel eines Unfalls, begrenzen, z. B. mittels Rettungswesen und Ausbildung in Erster Hilfe. Der Prävention wird heute ein zentraler Stellenwert für die Gesundheit des Menschen beigemessen.