
Definition
Aufnahme eines Gases oder eines gelösten Stoffes durch einen anderen festen oder flüssigen Stoff.
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Erläuterung
Sorption ist der Oberbegriff für Adsorption und Absorption.

Aufnahme eines Gases oder eines gelösten Stoffes durch einen anderen festen oder flüssigen Stoff.
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Sorption ist der Oberbegriff für Adsorption und Absorption.
ist der Oberbegriff für insgesamt elf Einzelbücher, die zusammengenommen das gesamte deutsche Sozialrecht regeln, u.a. die Unfallversicherung.

Maßgebend für den Arbeits- und Gesundheitsschutz ist das SGB VII.
In Nachfolge der Reichsversicherungsordnung (RVO) regelt es seit 1997 die gesetzliche Unfallversicherung. Mit dem SGB VII wurde der Präventionsauftrag der Unfallversicherungsträger erweitert: Sie sollen nicht nur Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten verhüten, sondern auch arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren abwehren helfen. Deshalb kommen den Unfallversicherungsträgern z. B. auch bei der Schulung der Atemschutzgeräteträger zu unfallverhütungsgerechtem Verhalten Verantwortung zu.
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Von H. Sinner aufgedeckten und in einem Kreisdiagramm (s. Abbildung) dargestellten Abhängigkeiten und Wirkungsmechanismen der Komponenten bei Reinigung und Desinfektion.
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Sinner, ehemaliger ehemaliger Leiter der Waschmittel-Anwendungstechnik des Unternehmens Henkel (heute: Ecolab) stellte fest, dass Erfolge bei Reinigung und Desinfektion von einem exakten Verhältnis der Prozessparameter Temperatur, Zeit, Konzentration und Mechanik abhängig sind. Diese Parameter sind voneinander abhängig, aber untereinander in ihrer Größe veränderbar. Die Parameter werden heute vorgegeben in den Bedienungsanleitungen:

Aufgabe der Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle ist es nach Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und der jeweiligen Bedienungsanleitung zu kontrollieren, dass keine Sicherheitsmängel an einem Atemschutzgerät (ASG) bestehen.
Die Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle der Atemschutzgeräte (ASG) ist eine vorgeschriebene Aufgabe des Atemschutzgeräteträgers (ASGT)
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Teil einer Vollmaske, Atemschutzhaube und eines Chemikalienschutzanzuges.

Die Sichtscheibe ermöglicht dem Atemschutzgeräteträger nahezu das gesamte natürliche Gesichtsfeld zu nutzen. Sichtscheiben moderner Vollmasken sogar noch darüber hinaus. Vollmasken der Feuerwehr, Kategorie 3 nach DIN EN 136 „Atemschutzgeräte – Vollmasken – Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung“, besitzen stichflammenfeste Sichtscheiben aus Sicherheitsglas oder Kunststoff. Sie sind mit einem „F“ gekennzeichnet. Bei Chemikalienschutzanzügen ist die Sichtscheibe chemikalienbeständig entsprechend ihrer Bauvorschrift.
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Aufgabe der Sichtprüfung ist es nach Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und der jeweiligen Bedienungsanleitung visuell zu prüfen, dass keine Sicherheitsmängel an einem Atemschutzgerät (ASG) bestehen
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Die Sichtprüfung der Atemschutzgeräte (ASG) ist eine vorgeschriebene Aufgabe des Atemschutzgerätewartes und umfasst die Prüfung des äußeren Zustandes des Atemschutzgerätes und des Zustandes jedes demontierten Geräteteiles auf Sauberkeit, Unversehrtheit und Vollzähligkeit. Der Atemschutzgerätewart beginnt damit die Prüfung eines Atemschutzgerätes. Form und Zustand der Tragevorrichtung und der einwandfreie äußere Zustand der luftführenden Teile werden erfasst. Bei Atemanschlüssen, z. B. Vollmasken, sind der Maskenkörper, die Sichtscheibe, die Kopfspinne (oder Helmadapter) und der Dichtrahmen zu prüfen.
Das Ergebnis dieser Prüfung muss der Atemschutzgerätewart in das Prüfprotokoll aufnehmen, wenn es der Hersteller vorschreibt (Bedienungsanleitung). Defekte Teile muss der Atemschutzgerätewart austauschen.

Aufgabe der Sichtkontrolle ist es nach Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehren“ und der jeweiligen Bedienungsanleitung visuell zu kontrollieren, dass keine Sicherheitsmängel an einem Atemschutzgerät (ASG) bestehen.
Die Sichtkontrolle der Atemschutzgeräte (ASG) ist eine vorgeschriebene Aufgabe des Atemschutzgeräteträgers
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Sichtbereich, den der Atemschutzgeräteträger unter einem Atemanschluss hat. Bei modernen Vollmasken verfügt der Atemschutzgeräteträge über mehr das gesamte natürliche Gesichtsfeld.
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ist ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Atemschutztrupp, dessen Aufgabe es ist, bereits eingesetzten Atemschutztrupps im Notfall unverzüglich Hilfe zu leisten (Atemschutznotfallrettung).

Je nach Einsatz bzw. Arbeitsaufgabe können auch mehrere Sicherheitstrupps eingeteilt werden. Für die Atemschutztrupps im Feuerwehreinsatz ist mindestens ein Sicherheitstrupp bereitzustellen. An unübersichtlichen Einsatzstellen ist jeder im Gefahrenbereich tätige Atemschutztrupp mit einem Sicherheitstrupp zu sichern. Sicherheitstrupps sind so mit Atemschutzgeräten auszurüsten, dass sie erst bei Beginn der Rettung Atemgas abatmen müssen. Bis dahin können sie auch andere geeignete Tätigkeiten ausführen, müssen aber immer in der Lage sein, ihrer Rettungsaufgabe gerecht zu werden.
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Die Sicherheitskette verbindet alle Maßnahmen, Methoden, Taktiken, Ausrüstungen und Geräte, die den Atemschutzeinsatz sicher gestalten und es im Extremfall ermöglichen, den Atemschutzgeräteträger (ASGT) mittels Atemschutznotfallrettung (ASNR) sicher zu retten.
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Dafür umfasst die Sicherheitskette die gesamte Sicherheitsphilosophie im Atemschutz während Einsatzvorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Sie zu unterbrechen kann zu einer lebensbedrohlichen Lage des Atemschutzgeräteträgers führen. So kann der Atemschutzgeräteträger gefährdet werden, wenn

Bauteil für das sicherheitsgerechte Füllen von Druckluftflaschen.
Die Sicherheitsfüllrampe garantiert beim Füllen von Atemluftflaschen Sicherheit von Personen und Füllraum. Sie sorgt für die größtmögliche Rechtssicherheit des Betreibers.
Insbesondere CFK-Flaschen sind durch die bauweisebedingt kaum vorhandene Wärmeabgabe selbst im Wasserbad beim Füllen gefährdet.
Die Sicherheitsfüllrampe bietet dem Betreiber eine einfach bedienbare Füllzelle, die selbst bei Flaschenzerknall ausreichend Sicherheit bietet.
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dienen zur Sicherung und Überwachung der übenden Atemschutzgeräteträger.
Zu diesen Sicherheitseinrichtungen zählen u.a. Lüftungsanlagen, Überwachungskameras, Positionsmelder, variable Gitterfelder und die Telemetrie zur Überwachung der Pulsfrequenz.
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Wichtige Informationsquellen für Tätigkeiten mit chemischen Stoffen/Produkten.
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Sicherheitsdatenblätter enthalten die toxikologischen und ökologischen Daten, geben Hinweise zur sicheren Handhabung, zu technischen und persönlichen Schutzausrüstungen, bei Bedarf auch zum zu tragenden Atem- und Körperschutz sowie zur Dekontamination und Entgiftung. Sie enthalten Erläuterungen, was bei Unfällen oder Bränden zu tun ist. Hersteller gefährlicher Stoffe und Zubereitungen müssen ihren Abnehmern automatisch ein EU-Sicherheitsdatenblatt mitliefern.

Einstufung von Arbeitsstätten entsprechend des Grades ihrer Biogefährdung durch Mikroorganismen.
Es gibt die Sicherheitsbereiche S1, z. B. Umgang mit Jogurtkulturen, Bierhefe, bis S 4, z. B. Umgang mit Pockenviren. In Deutschland existieren im Mai 2020 vier S4-Bereiche (Hamburg, Insel Riems, Berlin und Marburg).
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Unterstützen die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Vorgesetzte ehrenamtlich bei der Unfallverhütung und beim Gesundheitsschutz.

Sicherheitsbeauftragte achten an den Arbeitsplätzen zum Beispiel darauf, dass alle Schutzvorrichtungen vorhanden sind und persönliche Schutzausrüstungen bestimmungsgemäß genutzt werden. Sicherheitsbeauftragte müssen alle Unternehmen bestellen, die mehr als 20 Beschäftigte haben.
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Das Schnell-Einsatzteam (SET) ist ein schnell aus der Reserve vom Einsatzleiter für Notfälle einsetzbare komplette Einheit in der Stärke von 1/3 bis 1/5 (z.B. Besatzung eines HLF). Das SET ist kein Ersatz für den Sicherheitstrupp, aber eine gute Ergänzung. Ein SET kann sich erforderlichenfalls in 2 Trupps teilen.
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Rettung des sich in Gefahr befindendlichen Atemschutzgeräteträgers aus eigener Kraft, ggf. mit Unterstützung des zweiten Truppmitgliedes und mit Hilfe von im Trupp mitgeführter Hilfsmittel, z.B. Feuerwehrleine.
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ist eine Schulungsmaßnahme für Träger von Selbstrettern für die Unterweisung im Gebrauch sowie ihrer Instandhaltung.
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Den mit Atemschutz zur Selbstrettung ausgerüsteten Personen erläutern dafür Befugte innerhalb eines theoretischen Teils die Grundlagen des Atemschutzes und
Aufbau, Funktion und Wirkungsweise der Geräte. Im praktischen Teil der Ausbildung werden diese Kenntnisse unter Verwendung eines Übungsselbstretters geübt und gefestigt.
die unterschiedlichen Selbstretter bedürfen unterschiedlicher Prüfungen und werden vom Hersteller und für den Bereich des Bergbaues von den Hauptstellen für das Grubenrettungswesen festgelegt.

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dient der Versorgung des CSA-Trägers mit Atemluft und/oder Kühlluft.
Mit einer Luftversorgung über externe Leitungen (Druckluft-Zuführungsschlauch) und Seitenanschluss können längere Einsatzzeiten realisiert werden.
Die aktuelle vfdb 0801 führt dazu aus, dass die Verwendung einer Luftzuführungsvorrichtung nur bei Reinigungs- und Dekontaminationsarbeiten vorgesehen ist.
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umgangssprachliche Bezeichnung für wieder verwendbare, gasdichte und mechanisch belastbare Chemikalienschutzanzüge.
Diese CSA entsprechen z. B. der DIN EN 943, Teil 1. Nach Der FwDV 500 „ABC-Einsatz“ zählen sie zur Körperschutzform 3.
Die Gewichtsbelastung dieses CSA ist für den Träger meist höher als von Limited-Use-Anzügen.
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Situation, bei der die vorgehenden Einsatzkräfte in eine derartige Gefahrenlage geraten, die das sichere Zurückgehen ausschließt.
Im Atemschutzeinsatz kann ein Schutzverlust dem Atemschutznotfall und der Atemschutznotfallrettung vorweg gehen.
Beispiel: Einsturz einer Wand im Rückzugsweg.