Ausatemfeuchte

Definition:

Anteil von Wasser in der Ausatemluft

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Erläuterung:

Die Ausatemfeuchte entstammt dem Wasserhaushalt des Körpers. Sie beträgt etwa 95 bis 100 % der relativen Luftfeuchte, bezogen auf eine Ausatemtemperatur von etwa + 36,5 °C.

Aufwärmen

Definition:

Tätigkeit zur Herstellung einer optimalen psycho-physischen Verfassung, vor sportlichem Training und vor Belastungsübungen (Ausbildung im Atemschutz).

Erläuterung:

Man unterscheidet das aktive, passive und mentale Aufwärmen. Für die Ausbildung im Atemschutz ist die aktive Aufwärmung besonders wichtig.

akives Aufwärmen:
Bewegung von Muskeln und Muskelgruppen mit etwa 50 % der Maximalbelastung mit den Zielen

  • Steigerung von Körperkerntemperatur,
  • Aktivierung Herz-Kreislaufsystem,
  • Verbesserung der Durchblutung und
  • Verbesserung von Nährstoff- und Sauerstoffversorgung.

passives Aufwärmen:
Lockerung von Muskulatur und Muskelgruppen durch Massagen, Einreibungen und Warmbäder

mentales Aufwärmen:
gedankliches Durchüben bestimmter Bewegungsabläufe, z. B. dem Anlegen eines Pressluftatmers.

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Aufsichtsbehörde

Definition:

Behörde zur Marktüberwachung, eine staatliche Institution mit festgelegten Aufgaben, z. B. Gewerbeaufsichtsämter, Bergämter.

Erläuterung:

Eine Aufsichtsbehörde ist einer oder mehreren anderen Behörden übergeordnet und weisungsbefugt.

Auch Berufsgenossenschaften nehmen Aufsichtsaufgaben innerhalb ihrer Organisation wahr.

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Aufsicht bei den Übenden

Definition:

Die Aufsicht bei den Übenden ist eine Person, die beim Üben in einer Atemschutzübungsanlage zur Überwachung der übenden Atemschutzgeräteträger (ASGT) benötigt wird.

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Erläuterung:

Die Aufsicht bei den Übenden sollte zweckdienlich aus der übenden Einheit stammen. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, die ASGT psychologisch zu betreuen und die erforderlichen Getränke bereit zu stellen.

Die Aufsicht hat die Übungsdisziplin durchzusetzen, Studienaufgaben zur effektiven Gestaltung von Wartezeiten zu vergeben sowie die Hygiene, das Rauch- und Alkoholverbot durchzusetzen. Sie sollte wenigstens ein praxiserfahrener Gruppenführer sein.

Atrophie

Definition:

Schwund der Skelettmuskelmasse durch

  • Verschmälerung der Muskelfasern und dem Schwinden der
    kontraktilen Substanz oder
  • Abnahme der Faserzahl.

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Erläuterung:

Atrophie wird z. B. durch Alterung, Bewegungsmangel, Ernährungsmängel, Sauerstoffmangel oder Stickstoffüberschuss verursacht und führt u.a. zur Untauglichkeit, Atemschutzgeräte zu tragen.

Atmosphäre

Definition:

ist die die Erde umgebende Lufthülle

Erläuterung:

Die Atmosphäre besteht aus einem Gemisch verschiedener Gase, die vom Schwerefeld der Erde festgehalten werden. Die Dichte der Atmosphäre ist an der Oberfläche am größten. In großen Höhen geht die Atmosphäre fließend in den Weltraum über.

Die Atmosphäre gliedert sich vom Erdboden aus nach oben in Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre, Ionosphäre und Exosphäre.

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Atemzentrum

Definition

Das Atemzentrum steuert die Atmung. Es befindet sich im verlängerten Rückenmark und hat die Aufgabe, die Atmung des Menschen seinem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Atemfrequenz und Atemvolumen werden so geregelt, dass das Atemminutenvolumen den Stoffwechselbedürfnissen des Organismus entspricht und ausreichend Atemluft und damit Sauerstoff zur Verfügung steht.

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Erläuterung

Zur Steuerung der Atmung ist das Atemzentrum über Nervenbahnen sowohl mit den zur Atmung erforderlichen Muskeln als auch mit verschiedenen Messstellen im Körper verbunden. Diese Messstellen befinden sich an der Teilungsstelle der Halsschlagader und im Bogen der großen Körperschlagader. Dort werden die Anteile des im Blut befindlichen Sauerstoffs und Kohlendioxids (Transport von Blutgasen) ständig anhand der sich ändernden pH-Werte und Partialdrücke gemessen, in Reize umgesetzt und an das Atemzentrum geleitet. Je mehr Kohlendioxid C02 sich im Blut befindet, desto geringer (saurer) ist der pH-Wert.

Veränderungen des Kohlendioxid-Anteils im Blut führen zur Veränderung der Atemfrequenz. Erhöht sich dieser Anteil durch verstärkte Belastung, atmet der Mensch schneller, führt infolgedessen dem Organismus mehr Sauerstoff zu und gibt das überschüssige Kohlendioxid nach außen ab. Sobald die Belastung zurückgeht, verringert sich der Sauerstoffbedarf. Es entsteht weniger Kohlendioxid, so dass, wenn genügend Kohlendioxid abgeatmet wurde, auch die Atemfrequenz wieder in normale Bereiche sinkt.

Atemwiderstand

Definition

Ist der Strömungswiderstand, der bei der Beatmung eines Atemschutzgerätes entsteht. Er setzt sich aus Ein- und Ausatemwiderstand zusammen.

Erläuterung

Der Atemwiderstand muss vom Atemschutzgeräteträger beim Ein- und Ausatmen unter Atemschutzgerät überwunden werden. Als Gesamtatemwiderstand ergibt er sich als Summe aus dem Atemwiderstand des Atemschutzgerätes (beim Ein- und Ausatmen) und dem Atemwiderstand in den Atmungsorganen des Atemschutzgeräteträgers (beim Ein- und Ausatmen). Der Atemwiderstand in den Atmungsorganen von Erwachsenen liegt im Bereich von 0.1 bis 0.2 kPa/(l/s).

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Atemwegskatarrh

Definition:

Schleimhautentzündung der Atemwege mit vermehrter Absonderung wässrigen oder schleimigen Sekretes, z.B. als Bronchitis; evtl. mit Abschilferung von Epithelzellen.

Erläuterung:

Der Atemwegskatarrh tritt meist im Rahmen einer Infektion auf.

Für Atemschutzgeräteträger bedeutet die gesundheitliche Beeinträchtigung durch einen Atemwegskatarrh meist, dass kein Einsatz unter Atemschutzgeräten erfolgen kann.

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Atemschutzwerkstatt

Definition:

Werkstatt zum Pflegen, Warten, Instandhalten, Prüfen, Verwalten und Lagern von Atemschutzgeräten, oft auch von Beatmungs- und Inhalationsgeräten. Anforderungen an die Atemschutzgerätewerkstätten enthält die DIN 14 092 Teil 4 „Feuerwehrhäuser; Atemschutz-Werkstätten, Planungsgrundlagen“ und die „Feuerwehrtechnische Planungsrichtlinien für den Bau von Feuerwehrgerätehäusern -Atemschutzwerkstätten“. Die Atemschutzwerkstatt ist der Wartungsstützpunkt einer Feuerwehr, eines Landkreises oder eines Unternehmens, in der Atemschutzgeräte (ASG) für die Einsätze instand gehalten werden.

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Erläuterung:

Die Atemschutzwerkstatt wird nach DIN 14092, Teil 4 Feuerwehrgerätehäuser, Atemschutzwerkstätten gebaut und so ausgerüstet, dass alle ASG sachgemäß gereinigt, desinfiziert, getrocknet und geprüft ( Kreislauf Atemschutzwerkstatt) werden können. Zur Lagerung von eingehenden und gewarteten Geräten müssen getrennte Räume vorhanden sein. In der Atemschutzwerkstatt arbeiten ausgebildete Atemschutzgerätewarte.

Zum Instandhalten von Atemschutzgeräten einschließlich Atemanschlüssen zählen das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft sowie das Prüfen nach festgelegten Fristen mit Prüfgeräten. Diese Arbeiten lassen sich in Atemschutzwerksstätten in einem kreislaufartigem Ablauf durchführen.

Atemwege

Definition:

Luftleitender Teil des Atemsystems. Man unterscheidet die oberen und die unteren Atemwege. Die oberen Atemwege leiten die Atemluft. Die unteren dienen ebenfalls der Luftleitung, aber auch dem Gasaustausch.

Bildquelle: Dräger AG

Erläuterung:

Zum oberen Atemweg gehören Nase und Rachen. Zum unteren Atemweg zählen Kehlkopf, Luftröhre, linker und rechter Luftröhrenhauptast (Stammbronchien), Bronchien, Bronchiolen und Lungenbläschen (Alveolen). Bronchien, Bronchiolen und Lungenbläschen sind in die Lunge integriert.

Atemvolumen

Definition:

Luftmenge, die pro Atemzug eingeatmet wird. Beim Erwachsenen in Ruhe liegt es bei 400 bis 600 ml.

Erläuterung:

Bei gewollt tiefer Atmung kann der Erwachsene seine Lunge so weiten, dass er sein Atemvolumen bis auf etwa 3,5 Liter zu steigern vermag. Bei maximaler Ausatmung verbleiben etwa 1,5 Liter als Restvolumen (Residalvolumen) in Atemwegen und Lunge.

Bildquelle: Dräger AG

Atemventil Regenerationsgerät

Definition:

Ventil zur Steuerung der Luftzirkulation im Regenerationsgerät

Erläuterung:

Zweitbedeutungen: Einatemventil, Ausatemventil

Quelle: Dräger AG

Atemtemperatur

Definition:

Eine folge der mikroklimatischen Bedingungen für den Atemschutzgeräteträger ist die Wahrnehmung subjektiver Einflüsse im Nasen- und Rachenbereich, z. B. warm oder kalt.

Bildquelle: Lungeninformationszentrum HHZ

Erläuterung:

Die Temperaturwerte der Einatemluft (Einatmtemperatur) unterscheiden sich meist von denen der Ausatemluft (Ausatmtemperatur).

Atemstillstand

Definition:

Aussetzen der äußeren Atmung als Folge einer Atemlähmung, z. B. durch Schädigung des Atemzentrums beim Einatmen von Atemgiften, von Atemwegsverlegung oder Erkrankung. Der Atemstillstand erfordert sofortige Beatmung.

Bildquelle: Dräger AG

Erläuterung:

Die Dauer eines Atemstillstands kann wenige Sekunden bis zu mehreren Minuten betragen. Atemstillstand führt nach etwa 3 Minuten zu einem gefährlichen Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie). Dadurch kann es zunächst zu einer Sauerstoff-Unterversorgung des Gehirns und anschließend zu einem Ausfall von wichtigen Vitalfunktionen kommen.

Atemschutzverantwortlicher

Definition

Leiter einer öffentlichen Einrichtung, z. B. einer Berufsfeuerwehr, oder der Unternehmer, der die Gesamtverantwortung im Atemschutz seiner Feuerwehr oder seines Unternehmens trägt. Er lässt z. B. aus seinem Personal Atemschutzgeräteträger auswählen, aus- und fortbilden.

Erläuterung

Der Atemschutzverantwortliche kann ihm obliegende Aufgaben delegieren, z. B. an den Leiter Atemschutz. Seine Verantwortung kann er nicht übertragen.

Atemschutzübungsanlage (ASÜ)

Definition:

ist eine Anlage nach DIN 14093-1 „Atemschutzübungsanlagen- Planungsgrundlagen“, in der Einsatzbedingungen simuliert werden können, um Atemschutzgeräteträger im Gebrauch der Atemschutzgeräte auszubilden und Atemschutzübungen durchzuführen.

Erläuterung:

Die ASÜ muss nach DIN 14093-1 die folgende Mindestausstattung aufweisen:

Bildquelle: Dräger AG

Atemschutzsammelstelle

Definition:

Ort, an dem sich ausschließlich ASGT aufhalten, um die ASG zu empfangen bzw. abzugeben.

Kommunikation der Feuerwehr zwischen allen unter Atemschutz vorgehenden Trupps und deren Einheits- bzw. Fahrzeugführern auf einem 2-m-Kanal bzw. in einer Gruppe im Digitalfunk.

Bildquelle: Dräger AG

Erläuterung:

Die Kommunikation findet innerhalb einer Einsatzstelle meist im 2-m-Band bzw. im Direktbetrieb des Digitalfunks statt. Die Kommunikation innerhalb eines Abschnittes erfolgt auf einem Abschnittskanal bzw. in einer Abschnittsgruppe, die Kommunikation zwischen den Abschnitten und zur Einsatzleitung auf dem Führungskanal bzw. der Führungsgruppe.

Atemschutzprüfgeräte

Definition

Sind spezielle, für den Atemschutz entwickelte Geräte, die in der Atemschutzwerkstatt eingesetzt werden zur Ermittlung der Funktionstüchtigkeit oder zur Feststellung von Mängeln von Atemschutzgeräten (ASG). Man unterscheidet manuell zu bedienende Geräte und computergestützte Prüfgeräte.

Erläuterungen

Manuelle Prüfgeräte sind so aufgebaut, dass unterschiedliche ASG angeschlossen werden können und durch die Bedienung des Prüfgerätes, z.B. Öffnen und Schließen von Ventilen und das Anbringung von Teilen der Atemschutzgeräte, eine Kontrolle der Funktionsfähigkeit dieser Teile durchgeführt werden kann. Das Prüfprotokoll wird handschriftlich erstellt.

Computergestützte Geräte werden mir Hilfe einer Prüfsoftware gestartet. Die ASG werden komplett am Prüfgerät angebaut. Es laufen alle Prüfungen voll- oder halbautomatisch in einem Durchlauf ab. Am Ende wird ein fälschungssicheres Protokoll PC-gestützt und speicherbar erstellt.

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Atemschutzorganisation

Definition

Ein Managementsystem, speziell ausgerichtet auf die Belange des Atemschutzes, d.h. eine Ablauforganisation, beginnend bei der Bedarfsanalyse und endend bei der Überwachung mit den zugeordneten Verantwortlichkeiten.

Erläuterungen

Angaben zum Inhalt einer Atemschutzorganisation, für die im allgemeinen ein Unternehmen zuständig ist, finden sich in zahlreichen europäischen und deutschen Gesetzen und Vorschriften.

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Atemschutznotfalltraining

Definition

Fasst die Gesamtheit aller Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zusammen, die für eine sichere Bewältigung von Notfallsituationen im Atemschutzeinsatz erforderlich sind.

Erläuterungen

Bewährt haben sich Trainingsinhalte zum Üben der Standardsituationen für ASNR

„Luftversorgung“, „Ausfall“, „Bewusstlosigkeit“, „Absturz“, „Trennung“ und „Orientierungslos“

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Atemschutznotfallrettung (ASNR)

Definition

Tätigkeit zur Hilfeleistung beim Auftreten eines Atemschutznotfalls im Atemschutzeinsatz.
Der betroffene Atemschutztrupp ist in der Lage, durch gezielte Maßnahmen die Gefahr zu minimieren oder sich selbst aus dem Gefahrenbereich zu retten. Andernfalls wird er durch den nachrückenden Sicherheitstrupp gerettet.
Dabei wird die Tätigkeit des eingesetzten Atemschutztrupps teilweise oder ganz einschränkt, die eine Gefahr für Leib und Leben darstellt oder zu einem Atemschutzunfall führen kann.

Erläuterungen

Die ASNR beinhaltet die Themenkomplexe:
  • Notfälle im Atemschutzeinsatz,
  • Verhaltensweisen im Trupp im Falle eines Notfalls,
  • Selbstretten
  • (Rettungs-)Einsatz des Sicherheitstrupps

Atemschutznachweis, persönlicher

Definition

Sind nach Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 7 für jeden Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr persönlich zu führen und durch den Leiter der Feuerwehr oder eine beauftragte Person, z. B. dem Atemschutzgerätewart, zu bestätigen. Im Atemschutznachweis sind mindestens Aus- und Fortbildungen zu protokollieren, Übungs- und Einsatztätigkeit nachzuweisen, Untersuchungstermine nach G 26 zu vermerken sowie Einsätze unter Atemschutz zu dokumentieren.

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Erläuterungen

Folgende Einsatzangaben sind in den Atemschutznachweis mindestens aufzunehmen:
  • Datum und Einsatzort
  • Art des Gerätes
  • Atemschutzeinsatzzeit (Minuten)
  • Tätigkeit

Atemschutzgruppe/-kanal

Definition

Kommunikation der Feuerwehr zwischen allen unter Atemschutz vorgehenden Trupps und deren Einheits- bzw. Fahrzeugführern auf einem 2-m-Kanal bzw. in einer Gruppe im Digitalfunk.

Erläuterungen

Die Kommunikation findet innerhalb einer Einsatzstelle meist im 2-m-Band bzw. im Direktbetrieb des Digitalfunks statt. Die Kommunikation innerhalb eines Abschnittes erfolgt auf einem Abschnittskanal bzw. in einer Abschnittsgruppe, die Kommunikation zwischen den Abschnitten und zur Einsatzleitung auf dem Führungskanal bzw. der Führungsgruppe.

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Atemschutzhelm

Definition

Arbeitsschutzhelm mit integrierter Atemluftversorgung, z. B. aus einem Gebläsefilter oder aus einer zentralen Atemluftversorgung. Beim Einströmen der Atemluft in den Atemschutzhelm entsteht in ihm ein ungefährlicher Überdruck von etwa 5 mbar, wodurch das Eindringen von Schadstoffen in den Atemschutzhelm verhindert wird.
Der Atemschutzhelm wird u.a. von Sandstrahlarbeitern genutzt.

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Erläuterungen

Der Atemschutzhelm zählt als Atemanschluss.

Atemschutzgerätewart (ASGW)

Definition

Sachkundige Person, die in einem Lehrgang zentral ausgebildet wurde. Ausbildungen dafür führen Landesfeuerwehrschulen, Hauptstellen Grubenrettungsdienst oder die Hersteller von Atemschutzgeräten durch. In einem einwöchigem Lehrgang werden hier abgestimmte Inhalte vermittelt.
Atemschutzgerätewarte müssen mindestens alle fünf Jahre an einer zentralen Fortbildung teilnehmen.

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Erläuterungen

ASGW müssen bestimmte Voraussetzungen und Anforderungen erfüllen, um ASGW zu werden und zu bleiben.

Ihre Tätigkeit sollten sie in Atemschutzwerkstätten durchführen.

Atemschutzgeräteträger (ASGT)

Definition

Person, die auf Grund ihrer Aus- und Fortbildung sowie gesundheitlichen Eignung Tätigkeiten im Arbeits- und Rettungseinsatz unter Atemschutzgeräten verrichten kann.

Erläuterungen

ASGT müssen bestimmte Voraussetzungen und Anforderungen erfüllen, um ASGT zu werden und zu bleiben. Je nach Art der vorgesehnen Tätigkeit zur Erfüllung von Arbeitsaufgaben oder Rettungsaufgaben unterscheiden sich Voraussetzungen und Anforderungen hinsichtlich Umfang, Inhalt und Intensität.

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Atemschutzgerät für Selbstrettung

Definition

Dienen der Selbstrettung von Personen aus Bereichen, die durch spontane Austritte von Atemgiften gefährdet sind. Damit soll sich der Anwender unbeschadet aus dem Gefahrenbereich entfernen können und dabei noch geringfügige Handlungen, z. B. Abschhalten von Anlagen, durchführen können.

Erläuterungen

Atemschutzgeräte für Selbstrettung sind nicht geeignet zur Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr für Einsatzmaßnahmen.

Die Geräte werden unterschieden in:

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