
Definition
europäische Institution mit dem Auftrag, Europäische Normen zu erstellen.

europäische Institution mit dem Auftrag, Europäische Normen zu erstellen.

ein Funktionsorgan der Europäischen Union (EU), vergleichbar mit der deutschen Nationalregierung als Legislative. Sie besitzt das alleinige Initiativrecht für die Rechtzetzung. Sie erlässt die Europäische Richtlinien, z. B. auch die zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA-Richtlinie). Die Kommission wird vom Präsidenten der Europäischen Kommission geleitet. Ihr gehören die Mitglieder der Kommission (Kommisare) an.

von der Kommission der Europäischen Union (EU) herausgegebene Richtlinie (Gesetz), die von den Mitgliedstaaten ins nationale Recht zu übertragen und zu erfüllen ist.
Beispiel: Die RL 89/686/EWG Richtlinie des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen“ legt die Anforderungen für das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen fest.

ist ein System, das den Atemschutzgeräteträger eines Filtergerätes vor dem bevorstehenden Ende der erforderlichen Schutzwirkung warnt.
Bildquelle: Dräger AG

sind Bestandteile des Blutes und dienen vor allem dem Sauerstofftransport und dem Transport des Stoffwechselproduktes Kohlendioxid CO2 im Organismus.
Erythrozyten (rote Blutkörperchen) bestehen aus kernlosen, bikonkaven (beidseitig nach innen gewölbten) Zellen, die den roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten. Je nach dem, ob sie Sauerstoff gebunden haben oder nicht, besitzen sie eine hell- oder dunkelrote Farbe. Sauerstoffreiches Blut hat daher eine hellere Farbe als sauerstoffarmes. Die Erythrozythen werden im roten Knochenmark gebildet. Das Blut enthält etwa 5 Millionen/mm3. Bei Sauerstoffmangel, z. B. beim Wirken erstickend wirkender Atemgifte, vermehrt sich ihre Produktion.
Bildquelle: Dr. Weigl

können am Unfallort oft die entscheidende Erste Hilfe leisten. Ohne Sofortmaßnahmen sinkt die Überlebenschance Schwerverletzter von Minute zu Minute. Sie ersetzen nicht den Arzt, aber sie können Verletzte bis zu dessen Eintreffen an der Einsatzstelle versorgen und betreuen.
Bildquelle: DGUV/Elke Biesel
Ersthelfer der Feuerwehr werden im Rahmen der Ausbildung zum Truppmann mindestens 16 Stunden zum Ersthelfer ausgebildet. So kann er qualifiziert retten sowie lebenserhaltend und betreuend wirken.

die Grenze der Benutzungsfähigkeit von Atemschutzgeräten, z. B. die Erschöpfung der Filterleistung eines Kombinationsfilters und des Atemluftvorrates eines Pressluftatmers.
Wenn ein Atemschutzgerät erschöpft, muss der Rückzug aus dem Gefahrenbereich bereits beendet sein.
Bildquelle: Dräger AG

Die Erste Suche nach vermissten Personen muss immer eine gut organisierte, sorgfältige, aber auch möglichst schnelle Suche sein. Sie kann daher nicht hundertprozentig genau ablaufen.
Bewährt hat sich, durchsuchte Räume zu kennzeichnen, z.B. mit einem Strich „/“ aus Ölkreide an der Tür.
Die zweite Suche sollte im Gegensatz zur ersten dann sehr genau durchgeführt werden. Dafür lassen sich z.B. auch Grundrisspläne der baulichen Anlagen nutzen, benutzt, um bisher übersehene Raumabschnitte zu durchsuchen.
Bildquelle: Dräger AG

ein Teil, das an Stelle eines defekten gleichartigen Teils in ein Gerät eingebaut werden kann, um dessen volle Funktion zu gewährleisten; Beispiele. O-Ringe, Ventilscheiben, Kipphebel.
Ersatzteile von Atemschutzgeräten müssen nach Defekt, Verbrauch oder nach geltenden Vorschriften, z. B. Prüfkalender (Richtlinie vfdb 0804, DGUV R112-190 „Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten“) und Herstellerhinweisen getauscht werden und entsprechend der Herstellerhinweise eingebaut werden. Zur Aufrechterhaltung der Produkthaftung dürfen nur Originalersatzteile eingebaut werden.
Bildquelle: Dräger AG
Von Erregern sind besonders die Einsatzkräfte bedroht, die mit infektiösen Materialien wie Blut, Sekret, Erbrochenes, Schweiß, Ausatemluft u.ä. von Erkrankten in Berührung kommen. Dazu zählen potentiell Ersthelfer, Atemschutzgeräteträger, Atemschutzgerätewarte und Chemikalienschutzanzugwarte.
Siehe auch Infektion
in ausgewogener Form stärkt sie den Organismus und schafft damit optimale Voraussetzungen für Fitness und Gesundheit, eine Grundvoraussetzung für den Atemschutzgeräteträger.

Um die hohe Belastungen des Atemschutzgeräteträgers gesund zu überstehen, ist neben Fitness, sportlichem Üben und fachlicher Vollkommenheit auch die Ernährung wichtig. Wer viel Obst und Vollkornprodukte ißt, dafür wenig Fett und Kochsalz zu sich nimmt, kann die körperlichen und psychischen Belastungen in Atemschutzeinsätzen besser kompensieren.

optische Erkennungshilfen, z.B. in Form von blinkenden Leuchtdioden oder Blitzlampen, für die Verbesserung der Erkennbarkeit von Atemschutzgeräteträgern oder von Geräten, die Atemschutzgeräteträger benutzen.
Optische Erkennungshilfen werden teilweise an Notsignalgebern oder Notsignalempfängern benutzt, um auch in lauter Umgebung eine Auslösung wahrnehmen zu können.
Hinweis: Batterie- bzw. Akkupflege erforderlich.
Bildquelle: Dagdas, Scheureder, Pfannenberg, Laborstrauss, Compro

Erkennungshilfen, z.B. in Form von Bewegungsmelder.
Vor- und Hauptalarm werden an Notsignalgebern oder Notsignalempfängern mit einem deutlichen Warnton angezeigt.
Hinweis: Batterie- bzw. Akkupflege erforderlich.
Bildquelle: Dagdas, Scheureder, Pfannenberg, Laborstrauss, Compro
Bereich innerhalb einer Einsatzstelle der Feuerwehr, wo sich die aus dem Gefahrenbereich im Atemschutzeinsatz zurück kommenden Atemschutzgeräteträger nach Rückmeldung bei ihrem Fahrzeugführer zur Erholung, ggf. zum Trinken, zum Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft ihres Atemschutzgerätes und zu einem rettungsdienstlichen bzw. medizinischen Kurzcheck, vor dem nächsten Einsatz aufhalten. Den Standort legt der Einsatzleiter fest.
umfasst das Wissenschaftsgebiet, das sich mit dem Zusammenwirken von Mensch, Arbeit und Technik beschäftigt. Ziel ist die menschengerechte Gestaltung der Arbeit.

Die Arbeit soll mit Hilfe der Ergonomie ausführbar, erträglich, zumutbar und auch zufrieden stellend sein.
Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze beugen Ermüdung und Überbeanspruchung vor. Sie mindern die Unfallgefahr und das Risiko arbeitsbedingter Erkrankungen. Damit steigern sie gleichzeitig Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten. Für Atemschutzgeräteträger sind z. B. ergonomisch geformte Trageplatten an Pressluftatmern wichtig.
Bildquelle: Dräger AG

Messgröße nach DIN EN 532 zur Bewertung der Flammenausbreitung von Werkstoffen. Bei der Feuerwehr hat die Verwendung flammenwidriger Kleidung eine große Bedeutung. Auch Atemschutzgeräte dürfen nicht brennen; siehe auch Beflammung.
Bei der Feuerwehr hat die Verwendung flammenwidriger Einsatzkleidung nach DIN EN 469 besonders große Bedeutung.

die Fähigkeit eines brennbaren Stoffes, bei Einwirkung einer Zündquelle unter Zufuhr entsprechender thermischer Energie zu entflammen.
Maßstab der Entflammbarkeit ist bei brennbaren festen Stoffen die Entflammungstemperatur, bei brennbaren Flüssigkeiten der jeweilige Flammpunkt.

energetischer Aufwand zur Durchführung körperlicher Tätigkeit.
Der Atemschutzgeräteträger setzt beispielsweise folgende Arbeitsenergie um:
Bildquelle: Dräger AG

Zeitpunkt, an dem der Atemschutzeinsatz endet.
Das kann je nach der Organisation der Atemschutzüberwachung entweder ein Zeitpunkt auf einer Uhr mit durchlaufender Zeit, z.B. 13:47 Uhr, oder eine bestimmte abgelaufene Zeitspanne auf einer Kurzzeituhr, z.B. 20 Minuten, sein.
Bildquelle: Dräger AG

Druck in Bar, z.B. 60 bar, des Atemschutzgerätes, bei dem der Atemschutzeinsatz endet. Der Enddruck wird am Manometer oder elektronischen Anzeigen, z. B. Bodyguard, abgelesen.
Bildquelle: Dräger AG

Druck in Bar, z.B. 60 bar, des Atemschutzgerätes, bei dem der Atemschutzeinsatz endet. Der Enddruck wird am Manometer oder elektronischen Anzeigen, z. B. Bodyguard, abgelesen.
Bildquelle: Dräger AG
wertet die Signale von (Feuerwehr-)Notsignalgebern aus.
Die Details sind in der Richtlinie für Feuerwehr-Notsignalanlagen des Ausschuss für Information und Kommunikation (AIuK) der Innenministerkonferenz (IMK) sowie der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes vfdb, Referat 8 Atemschutz und Körperschutz, geregelt.

Wert zur Gefahrenabschätzung bei der Einsatzplanung von Großschadenslagen oder Katastrophen und zur Informationsgewinnung durch Einsatzleiter.
Bildquelle: Dräger AG
Vgl. die Einsatztoleranzwerte (ETW) der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes vfdb.
Für den ERPG 2-Wert, der den ETW am nächsten kommt, wird beispielsweise zugrunde gelegt:

Durchführung der Atemschutzüberwachung mit Hilfe elektronischer Hilfsmittel (Atemschutzüberwachungssystem); Beispiele: elektronische Kurzzeituhren mit oder ohne automatischer Aktivierung, z.B. Einschieben der Plaketten (Telemetrie).
Für Atemschutzeinsätze und Übungen der Feuerwehr unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ist eine Atemschutzüberwachung Pflicht. Sie ist mit geeigneten Hilfsmitteln duchzuführen. Mittel in Form von Elektronische Atemschutzüberwachung zählen zu den geeigneten Mitteln.
Bildquelle: Dräger AG

besteht aus gefrorenem Wasser in einer kegeligen Form, Höhe etwa 10 cm, Durchmesser etwa 5 cm und dient dem Kühlen (Kühler) der Atemluft in Regenerationsgeräten.
In Regenerationsgeräten ist die Eiskerze in einem doppelwandigen Kühlbehälter positioniert und kühlt die darüber strömende Atemluft.
Bildquelle: Dräger AG