
Definition
Von Atemschutztrupps mitgeführtes Material zur Kennzeichnung der mit Erster bzw. Zweiter Suche durchsuchter Räume. Meist werden (Wachskreide-)Stifte oder Bänder dafür benutzt.
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Von Atemschutztrupps mitgeführtes Material zur Kennzeichnung der mit Erster bzw. Zweiter Suche durchsuchter Räume. Meist werden (Wachskreide-)Stifte oder Bänder dafür benutzt.
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Markierung von Materialien, Geräten o. ä. zur Feststellung ihrer Identität. Sie kann aus Zahlen, Buchstaben, Worten bestehen.

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Maßnahmen zur Verhinderung, Abwehr und Beseitigung von Katastrophen oder ihrer Folgen.
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In Deutschland ergänzt der Bund den Katastrophenschutz der Länder mit Ausrüstungen und Fahrzeugen, z. B. Erkundungskraftwagen, Dekontaminationsfahrzeugen und Löschfahrzeugen. Deren Besatzungen stehen Atem- und Körperschutzausrüstungen zur Verfügung. Sie müssen Atemschutzgeräteträger sein.

Geschehen, das im Ablauf der Beseitigung einer Katastrophe der Katastrophenabwehr folgt.
Katastrophenhilfe verfolgt das Ziel der zeitnahen Beseitigung der Auswirkungen einer Katastrophe mit Maßnahmen zur Beseitigung oder wenigstens Eindämmung der Katastrophe. Sie geht der Wiederherstellung der Lebensverhältnisse der Menschen voraus. Oft wird dazu das Tragen von Atemschutzgeräten erforderlich, z. B. beim Retten aus Gefahrenbereichen mit Atemgiften oder ABC-Gefahrstoffen.

Geschehen, das Leben, Gesundheit oder Lebensgrundlage vieler Menschen erheblich gefährdet sowie Umwelt und Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß bedroht.
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Zu vielen Maßnahmen des Katastrophenschutzes ist Atemschutz erforderlich, z. B. zur Bekämpfung von Großbränden sowie zur Beseitigung der Gefahren von ABC-Stoffen.

Ist ein Stoff, der allein durch seine Anwesenheit und ohne sich zu verbrauchen, chemische Reaktionen auf niedrigerem Energieniveau, also in natürlichen Umgebungsbedingungen, ablaufen lässt.
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Der Katalysator vermag Reaktionsbedingungen, wie Druck, Temperatur und chemische Gleichgewichtslagen zugunsten der Umwandlungsprodukte zu verschieben.
Beispiele: Hopkalit und Edelmetallkatalysatoren bei Filterselbstrettern, die beide die Umwandlung von Kohlenmonoxid CO in Kohlendioxid CO2 ermöglichen.

Substanzen, Organismen oder Strahlung, die Krebs erzeugen oder Krebs fördern, auch: Krebserreger.
Krebserreger teilt man in 2 Gruppen ein, in die Stoffe, die Krebs erregen (Initiierende Karzinogene) und die Stoffe, die die Weiterbildung von Krebs fördern (Promovierende Karzinogene).
Gegen die Inkorporation von Krebserregern schützt Atemschutz, gegen karzinogene Organismen bereits P 3-Filter.

organisatorische Trennung des analogen Funkverkehrs in verschiedene Funkkanäle.
Kanaltrennung wird im Rahmen der Einsatzstellenorganisation und der darauf aufbauenden Einsatzstellenkommunikation, z.B. in mehrere Abschnittskanäle und einen Führungskanal durchgeführt.
Beim Digitalfunk gibt es der Kanaltrennung entsprechend eine Gruppenbildung.
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Atomare, biologische und chemische Stoffe zur gezielten Tötung oder Verletzung von Menschen und Tieren auch in Bereichen der Massenvernichtung sowie zur Störung der Umwelt.
Kampfstoffe werden mit Geräten oder Mitteln, z. B. Sprüheinrichtungen, Granaten, Bomben und Raketen, auf die Zielgruppe oder das Zielgebiet aufgebracht. Diese Verbindung wird als ABC-Waffe bezeichnet.
Rettung eines verunfallten bzw. in irgendeiner Weise in Not befindlichen oder handlungsunfähigen Atemschutzgeräteträgers (Atemschutznotfallrettung).

Wird in der Regel vom Sicherheitstrupp übernommen. Die Kameradenrettung ist meist sehr personal- und materialaufwändig und muss durch Bereitstellung mindestens eines Sicherheitstrupps bei jedem Atemschutzeinsatz bereits vorbereitet sein. Der Sicherheitstrupp muss mindestens so stark sein, wie der zu rettende Trupp, besser einen Atemschutzgeräteträger mehr. Im Rahmen des Einsatzstellencontrollings muss dabei auch bekannt sein, wo sich welcher Trupp mit welchen Aufgaben aufhält.
Die Aufgaben des Sicherheitstrupps regelt grundlegend die Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 7 „Atemschutz“.
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Kaltwasser ist Süßwasser in Trinkwasserqualität im Temperaturbereich von etwa 18 °C.
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Die Bereitstellung von Kaltwasser ist eine der Grundvoraussetzung zur Reinigung und Desinfektion in Atemschutz- und CSA-Werkstätten. Kaltwasser wird hier als Grundlage der Handreinigung bzw. Handdesinfektion genutzt und aus der Trinkwasserleitung bezogen.

Eine Einrichtung zur Erzeugung von Umgebungstemperaturen < 0 °C.
Kältekammer werden zu Funktionsprüfung genutzt, z. B. von Pressluftatmern nach DIN EN 137 bei –30 °C.
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Baugruppe eines Regenerationsgerätes bzw. Kreislaufgerätes zum funktionsbedingten Regenerieren der Ausatemluft des Atemschutzgeräteträgers.
Absorber bestehen aus Natriumhydroxid NaOH oder Kaliumhyperoxid (KO2).

Beim Regenerieren der Ausatemluft des Atemschutzgeräteträgers im Regenerations- bzw. Kreislaufgerät wird das Kohlendioxid CO2 der Ausatemluft meist durch chemische Bindung an Absorptionsmittel mittels einer exothermen Reaktion zurückgehalten.
In einem Absorber laufen folgende Hauptreaktionen ab:
2 NaOH + 2CO2 -> Na2 CO3 + H2O
2 KO2 + CO2 -> K2 CO3 + 1,5 O2
2 KO2 + H2O -> 2 KOH + 1,5 O2
Absorber sind nach Benutzung oder Überschreitung der Lagerfristen entsprechend den Herstellerangaben zu entsorgen.
Natriumhydroxid (NaOH), ist ein weißer hygroskopischer Feststoff, der mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft zu Natriumhydrogencarbonat und reinem Wasser reagiert.
Kaliumhyperoxid (KO2) ist eine gelbe, salzartige, chemische Verbindung und zählt zu den Hyperoxiden, weil sie nach wasseraufnahme Sauerstoff freisetzt.
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Teil ein Atemanschluss nach DIN EN 143, der Mundstückgarnitur.

Am Mundstückkörper sind alle anderen Bauteile der Mundstückgarnitur montiert. Dazu zählen Anschlussstück, Mundstück, Kinnstütze, Kopfbänderung, Nasenklemme, Ausatemventil und Einatemventil.
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Ist ein Atemanschluss nach DIN EN 143 aus Neoprene, bei dem die Abdichtung mit dem Mund erfolgt.
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Der Atemschutzgeräteträger beißt zum Nutzen der Mundstückgarnitur als Atemanschluss auf das Mundstück und umschließt es mit seinen Lippen. Die Abdichtung der Nase erfolgt mit einer Nasenklemme. Die Mundstückgarnitur wird als Atemanschluss für Filter-. Schlauch-, Behälter– und Regenerationsgeräte verwendet.

Gefährliche Stoffe und Energien, die das Erbgut verändern oder vererbbare genetische Schäden hervorrufen.
Es gibt physikalisch wirkende Mutagene, z. B. radioaktive Strahlung und UV-Strahlung sowie chemische Mutagene, z. B. Nitrosamine und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Als Teil einer Mundstückgarnitur auch Teil eines Atemanschluss, welches der Atemschutzgeräteträger in den Mund nimmt, darauf beißt und mit den Lippen umschließt.
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Das Mundstück wird aus Neoprene hergestellt. Es dient z. B. für Tauchgeräte und Mundstückgarnituren zum Anschluss des Tauchers oder Atemschutzgeräteträgers an das Atemschutzgerät.

Zeitpunkt, an dem der Atemschutzeinsatz theoretisch zur Hälfte abgelaufen ist.
Zur Mittezeit erfolgt typischerweise eine weitere und standardisierte Druckabfrage durch den mit der Durchführung der Atemschutzüberwachung Beauftragten. Daraus erhält die Atemschutzüberwachung den Mittedruck gemeldet.
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Teil des Druckminderers, in dem der Druck vom Hochdruck (3) in den Mitteldruck (2,4) reduziert wird.
Die genaue Höhe des Mitteldruckes und die Art der Druckminderung, entweder mit Membran- oder Kolbendruckminderer, ist je nach Gerätehersteller und Typ von Druckminderer und Atemschutzgerät unterschiedlich.

wird zur Überprüfung der Einstellung und der Mitteldruckdichtigkeit an Pressluftatmern durchgeführt.
Die Mitteldruckprüfung erfolgt, in dem über den Druckminderer ein Druck bis 10 bar erzeugt wird. Dann prüft der Atemschutzgerätewart entsprechend der Herstellerhinweise und der Richtlinie vfdb 0804 „Wartung von Atemschutzgeräten der Feuerwehr“ die Mitteldruckbereiche von Druckminderer und Lungenautomat auf ihre Funktion.
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Am Pressluftatmer die Verbindungsleitung zwischen dem Mitteldruckraum des Druckminderers und dem Lungenautomaten.
Die Mitteldruckleitung besteht aus zwei Teilen, die mit einem Schraub- oder Steckverschluss verbunden sind. Dadurch lässt sich der Austausch von Lungenautomaten unproblematisch vollziehen, z. B. bei der Wartung der Lungenautomaten von Pressluftatmern und bei der Atemschutznotfallrettung. Erhältlich sind auch Pressluftatmer mit einer Mitteldruckleitung, in die man einen zweiten Lungenautomaten einkuppeln kann
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Druck des im Druckminderer des Pressluftatmers erzeugten Luftdrucks. Er herrscht im Bereich der Mitteldruckleitung zwischen Druckminderer bis Lungenautomat vor und beträgt je nach Hersteller 6 bis 12 bar.
Mitteldruck entsteht als Produkt der Druckminderung des PA-Teiles Druckminderer, in dem dort der Druck vom Hochdruck in den Mitteldruck reduziert wird. Die genaue Höhe des Mitteldruckes und die Art der Druckminderung, entweder mit Membran- oder Kolbendruckminderer, ist je nach Gerätehersteller unterschiedlich.
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Das Tragen von Gegenständen wie Ausrüstungen und Persönlicher Schutzausrüstung durch Personen, z. B. Einsatzkräfte der Feuerwehr, während Übung und Einsatz.
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Regenerationsgerät mit einem Atemgasvorrat aus Mischgas mit 40 Vol % Sauerstoff O2 und 60 Vol % Stickstoff N2.
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Das Mischgas wird vorgefertigt in Druck- bzw. Druckgasbehältern aufbewahrt.
Der Vorteil des Mischgases zu reinem Sauerstoff besteht in der Vermeidung von Sauerstoff-Vergiftungserscheinungen bei der Verwendung unter höheren Umgebungsdrücken, z. B. bei Poisson-Baustellen.

Atemluftvorrat von Sauerstoff(un)abhängigen Atemschutzgeräten (Regenerationsgerät) mit einem vorgefertigten Drucksauerstoff/Stickstoff-Gemisch.
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Mischgas besteht üblicherweise aus 60 Vol.-% Sauerstoff und 40 Vol.-% Stickstoff.
Der Vorteil des Mischgases zu reinem Sauerstoff besteht in der Vermeidung von Sauerstoff-Vergiftungserscheinungen bei der Verwendung unter höheren Umgebungsdrücken, z. B. bei Poisson-Baustellen.
Teil der Persönlichen Schutzausrüstung für Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Zur Mindestschutzausrüstung der Feuerwehr zählen nach Feuerwehrdienstvorschriften FwDV 1 „Grundtätigkeiten Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ und FwDV 500 „Einheiten im ABC-Einsatz“ die Mindestschutzausrüstung, Ergänzungen der Mindestschutzausrüstung für den Lösch- oder Hilfeleistungseinsatz und Ergänzungen der Mindestschutzausrüstung für den ABC-Einsatz.
Bildquelle: FwDV 1